Beobachter wollen Berichte über Massaker weiter prüfen
Heute solle ein erneuter Versuch gemacht werden, in das Dorf Al-Kubeir in der Provinz Hama zu gelangen, um Berichte über die Ermordung von mindestens 80 Menschen zu untersuchen.

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Trotz der Angriffe auf UN-Beobachter in Syrien wollen diese auch weiterhin den Ort eines angeblichen Massakers besichtigen. Am Freitag solle ein erneuter Versuch gemacht werden, in das Dorf Al-Kubeir in der Provinz Hama zu gelangen, um Berichte über die Ermordung von mindestens 80 Menschen zu untersuchen, sagte UN-Sprecher Hassan Siklawi der Deutschen Presse-Agentur. Am Donnerstag waren Fahrzeuge der UN-Beobachter auf dem Weg nach Al-Kubeir beschossen worden. Ein Fahrzeug wurde dabei beschädigt.
Eineinhalb Wochen nach dem Blutbad von Houla mit mehr als 100 Toten waren nach Angaben von Oppositionellen am Mittwoch in Al-Kubeir erneut mindestens 80 Menschen umgebracht worden, darunter 42 Kinder und Frauen. Sie wurden angeblich mit Knüppeln erschlagen und mit Messern aufgeschlitzt. Die Rebellen beschuldigten paramilitärische Einheiten von Präsident Bashar al-Assad, für das Massaker in Al-Kubeir verantwortlich zu sein. Die syrische Regierung spricht von deutlich weniger Toten und macht Oppositionelle verantwortlich.









