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    Zuletzt aktualisiert: 04.06.2012 um 23:11 UhrKommentare

    Keine Extrawurst für Hosni Mubarak

    Der zu lebenslanger Haft verurteilte ägyptische Ex-Präsident Hosni Mubarak soll im Gefängnis "wie alle anderen Gefangenen" behandelt werden. Das berichten die ägyptischen Staatsmedien.

    Foto © APA

    Die Staatsmedien berichteten am Montag, Mubarak habe nach seiner Einweisung in die Krankenstation des Tora-Gefängnisses verlangt, die beiden Ärzte zu sehen, die ihn in den vergangenen Monaten behandelt hatten. Dies sei ihm von der Gefängnisleitung verwehrt worden.

    Man habe ihn darauf hingewiesen, dass er, genau wie alle anderen Gefangenen, mit den in diesem Krankenhaus vorhandenen Ärzten vorlieb nehmen müsse.

    Mubarak (84) war am Samstag für seine Mitschuld am Tod von Demonstranten zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das ist in Ägypten eine Strafe von 25 Jahren. Der Richterspruch, der einen Freispruch für seine ebenfalls angeklagten Söhne Alaa und Gamal sowie sechs Führungskräfte des Innenministeriums beinhaltete, war von Tausenden von Demonstranten lautstark kritisiert worden. Der Staatsanwalt hat Revision beantragt. Er hatte die Todesstrafe für Mubarak gefordert. Es wird erwartet, dass auch Mubaraks Anwalt beim Kassationsgericht ein neues Verfahren beantragen wird.

    Vor seiner Verurteilung hatte Mubarak als Untersuchungshäftling mehrere Monate in einem Militärkrankenhaus verbracht. Seine Verlegung in das Krankenhaus der Haftanstalt soll ihm psychisch sehr zugesetzt haben. Die Staatsmedien meldeten, Mubarak müsse jetzt die schwarze Häftlingskluft tragen, wie alle anderen Gefangenen.

    Der umstrittene Richterspruch wird nach Einschätzung von Beobachtern den Ausgang der Stichwahl für das Amt des Präsidenten Mitte Juni beeinflussen. Der Kandidat der Muslimbrüder, Mohammed Mursi, versucht jetzt, die "Revolutionäre" mit dem Versprechen zu ködern, er werde Mubarak an den Galgen bringen. Sein Gegenspieler, Ex-Luftfahrtminister Ahmed Schafik, verkauft sich dagegen als Law-and-Order-Mann, der auf die Unabhängigkeit der Justiz vertraut.


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