Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 02. September 2014 03:54 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Tote und Verletzte bei Anschlägen im Irak Kerry drängt in Kairo auf Übergang zur Demokratie Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Unruhen Nächster Artikel Tote und Verletzte bei Anschlägen im Irak Kerry drängt in Kairo auf Übergang zur Demokratie
    Zuletzt aktualisiert: 11.05.2012 um 03:56 UhrKommentare

    Ägyptisches TV-Duell als Quotenhit

    Amr Mussa Abdel gegen Moneim Abul Futuh: Zum ersten Mal haben einander Präsidentschaftskandidaten in Ägypten ein Fernsehduell geliefert.

    Foto © APA

    Zum ersten Mal haben einander Präsidentschaftskandidaten in Ägypten ein Fernsehduell geliefert. Die am Donnerstag live von zwei privaten Fernsehsendern übertragene Debatte zwischen dem ehemaligen Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, und dem gemäßigten Islamisten Abdel Moneim Abul Futuh erwies sich als wahrer Hit. Wer nicht zu Hause vor dem TV-Schirm klebte, den zog es in Cafés und Bars.

    Die beiden Kandidaten kämpften mit harten Bandagen. Abdul Futuh warf seinem Rivalen Mussa vor, als langjähriger Außenminister unter dem vor 15 Monaten gestürzten Präsidenten Hosni Mubarak Teil eines korrupten und repressiven Regimes gewesen zu sein. Als "Teil des Problems" könne Mussa nun nicht die "Lösung" sein. Mussa antwortete darauf: "Ich habe dieses System schon vor zehn Jahren verlassen."

    Gegen Proteste

    Der ägyptische Diplomat erinnerte seinen Konkurrenten seinerseits an seine langjährige Mitgliedschaft bei den ehemals verbotenen Muslimbrüdern. Er warf Abul Futuh vor, sich für die Interessen der Muslimbruderschaft einzusetzen und nicht für die Interessen "Ägyptens als Nation" und des Volkes.

    Mussa sprach sich gegen Demonstrationen und "Chaos" auf den Straßen aus. Er sagte: "Wir sind nur wenige Tage von unserem Ziel (dem Beginn einer neuen ägyptischen Republik) entfernt. Weshalb sollte es da Proteste ohne ein erkennbares Ziel geben?" Abdul Futuh betonte dagegen das Recht jedes Bürgers auf freie Meinungsäußerung.

    Die erste Wahlrunde findet am 23. und 24. Mai statt, die Stichwahl folgt am 16. und 17. Juni. Aussichtsreichste Bewerber sind laut den Meinungsumfragen Mussa und Abul Futuh. Insgesamt bewerben sich 13 Kandidaten um das höchste Staatsamt, darunter auch Mubaraks früherer Regierungschef Ahmed Shafik. Für die Muslimbrüder, die bereits Parlament und Senat dominieren, tritt der Vorsitzende der Partei für Gerechtigkeit und Freiheit, Mohammed Morsi, an.


    Mehr Unruhen

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Israelischer Soldat womöglich tot

      Die Hamas hat nach eigenen Angaben keine Kenntnisse über den Aufenthalts...Bewertet mit 1 Stern

       

      Die Unruhen im Bild

      Ukraine: Blutige Proteste gehen weiter 

      Ukraine: Blutige Proteste gehen weiter

       




      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!