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    Zuletzt aktualisiert: 21.02.2012 um 11:01 UhrKommentare

    Jemeniten wählen Nachfolger von Präsident Saleh

    Im Jemen hat am Dienstag die Wahl des Nachfolgers von Langzeitherrscher Ali Abdullah Saleh begonnen: Einziger Kandidat ist dessen Vize Abd-Rabbu Mansour Hadi. Vor den meisten Wahllokalen im Süden herrschte Chaos und Gewalt.

    Jemeniten hießen ein Plakat mit dem Konterfei von Abd-Rabbu Mansour Hadi

    Foto © APJemeniten hießen ein Plakat mit dem Konterfei von Abd-Rabbu Mansour Hadi

    Bei der Präsidentschaftswahl im Jemen ist es am Dienstag zu Gewalt und Protesten gekommen. In der Hauptstadt Sanaa nahmen die Wähler lange Wartezeiten in Kauf, um ihre Stimme dem einzigen Kandidaten - Vizepräsident Abed Rabbo Mansur Hadi - zu geben. Vor den meisten Wahllokalen im Süden herrschte dagegen Chaos. Bei einem Angriff von Separatisten auf ein Wahllokal im Süden wurde ein Soldat getötet. Nach Militärangaben versuchten Bewaffnete, ein Wahlbüro in der Stadt Mukalla zu stürmen und töteten einen Soldaten. Zwei der Angreifer seien verletzt worden, als Soldaten das Feuer erwidert hätten. Mukalla ist die Hauptstadt der südlichen Provinz Hadramaut.

    In Aden, der größten Stadt des Südens, setzten bewaffnete Angreifer am Dienstag Augenzeugen zufolge ein Wahlbüro in Brand. Die Mitarbeiter des Wahlbüros hätten sich in Sicherheit bringen können. In der Stadt Sinjibar und an einigen anderen Orten in der Provinz Abijan sollen Al-Kaida-Terroristen die Stimmabgabe verhindert haben. In anderen Bezirken blockierten Anhänger der Separatistenbewegung des Südens die Wahllokale. Zu den ersten Wählern, die am Morgen ihre Stimme abgaben, gehörte die Friedensnobelpreisträgerin Tawakkul Karman. Sie war bei den Protesten gegen Präsident Ali Abdullah Salih, die vor einem Jahr begonnen hatten, immer dabei gewesen. Sollte Hadi nach der Wahl wie geplant als Übergangspräsident für zwei Jahre vereidigt werden, endet offiziell die Amtszeit von Präsident Salih, der seit 1978 im Amt ist. Anschließend sollen die zahlreichen Verwandten Salihs Armee, Geheimdienst und Polizei verlassen.

    Quelle: APA

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