Saudi-Arabien zieht Beobachter aus Syrien ab
Saudi-Arabiens Beobachter haben Syrien verlassen. Die Kontrolleure seien mit dem Vorhaben gescheitert, das Blutvergießen in Syrien zu beenden - den Friedensplan habe das Regime zudem völlig ignoriert.

Foto © ReutersSyrische Deserteure: Die Kämpfe gehen weiter
Die syrische Regierung habe keinen einzigen Bestandteil des vereinbarten Friedensplans umgesetzt, sagte der saudische Außenminister Prinz Saud al-Faisal bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen am Samstag in Kairo. Der saudische Politiker rief die internationale Gemeinschaft auf, nun massiven Druck auf Syrien auszuüben, um Präsident Bashar al-Assad zum Einlenken zu bewegen.
Gewalt geht weiter
Die Entsendung von Beobachtern der Arabischen Liga hatte nicht zu einem Rückgang der Gewaltaktionen von Armee und Polizei gegen Oppositionskräfte in Syrien geführt. Auch ein von der Liga mit der syrischen Führung vereinbarter Friedensplan blieb Makulatur. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind in dem Konflikt bisher mehr als 5.000 Menschen ums Leben gekommen, die meisten davon Zivilisten.









