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Zuletzt aktualisiert: 01.11.2011 um 20:47 UhrKommentare

Arabischer Liga hofft auf Ende der Gewalt in Syrien

Die Arabische Liga will Syriens Machthaber Bashar al-Assad davon überzeugen, die Gewalt gegen sein Volk zu beenden. Gefordert wurde ein Ende des Blutvergießens und Freilassung der Oppositionellen. Anfängliche Berichte über eine Einigung wurden dementiert.

Foto © APA

Die Arabische Liga hat am Dienstag syrische Medienberichte über eine angebliche Verständigung mit der Regierung in Damaskus über ein Ende der Gewalt in Syrien zurückgewiesen. Die Arabische Liga habe "noch keine offizielle Antwort" auf ihren Plan erhalten, sagte der Vize-Generalsekretär der Organisation, Ahmed Ben Helli, in Kairo. Zuvor hatten syrische Staatsmedien von einer erfolgten Einigung berichtet.

Seinen Informationen zufolge werde die syrische Delegation ihre offizielle Antwort am Mittwoch während einer Sondersitzung des Rates der Arabischen Liga in der ägyptischen Hauptstadt übermitteln, sagte Ben Helli dem Fernsehsender Al-Arabiya. Das syrische Staatsfernsehen und die amtliche Nachrichtenagentur Sana hatten zuvor berichtet, es gebe eine Einigung über einen Plan zur Beendigung der seit Monaten anhaltenden Gewalt in Syrien. Dieser werde am Mittwoch am Sitz Arabischen Liga in Kairo vorgestellt.

Die Liga erwartete seit einem Treffen ihrer Delegation mit dem syrischen Außenminister Walid Muallem in der katarischen Hauptstadt Doha am Sonntag eine Antwort von Syriens Präsident Bashar al-Assad. Der Plan sah in seiner letzten Version das "umgehende Ende" der Gewalt und den Abzug der Panzer vor, um das Vertrauen der "syrischen Straße" zu stärken. Anschließend solle ein "nationaler Dialog" begonnen werden. Die Verhandlungen wurden von Katar geleitet, das derzeit den Vorsitz der Arabischen Liga innehat.

Seit Monaten demonstrieren Bürger in Syrien gegen die Herrschaft Assads. Dessen Sicherheitsapparat unterdrückt brutal die Proteste im Land. Seit Beginn der Aufstände starben nach UN-Schätzungen mehr als 3.000 Menschen.


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