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    Zuletzt aktualisiert: 23.08.2011 um 09:04 UhrKommentare

    Öl-Milliarden Schlüssel für Libyens Zukunft?

    Aus Expertensicht könnten Libyens Ölvorräte, die bisher weitgehend dem Umfeld von Muammar al-Gaddafi zugutegekommen sind, für eine friedliche Zukunft sorgen.

    Foto © Reuters

    Die Öl-Milliarden sind aus Expertensicht einer der Schlüssel für eine friedliche Zukunft Libyens. Die Ölreserven seien zwar über das ganze Land verteilt, der daraus hervorgehende Wohlstand sei bisher aber weitgehend dem Umfeld des Regimes von Muammar al-Gaddafi zugutegekommen, sagte der Libyen-Experte Imad al-Anis von der Universität Nottingham. Der Nationale Übergangsrat der Rebellen müsse nun das Öl wieder zum Fließen bringen und das damit verdiente Geld in Projekte stecken, von denen alle Teile des Landes profitierten. "Er muss zeigen, dass dies nicht ein weiteres Beispiel dafür ist, wie eine kleine Elite den ganzen Öl-Wohlstand behält", sagte Anis.

    Shashank Joshi vom britischen Royal United Services Institute sagte: "In die Taschen des Nationalen Übergangsrates wird jetzt sehr viel Geld fließen. Sie müssen es sehr vorsichtig verteilen." Das Geld für den Übergangsrat, das aus dem Handel mit Öl stammt - die Petro-Dollars - bezeichnete er als "heiße Kartoffel". Das größte Problem sei es aber zunächst, die Sicherheit auf den Straßen von Libyen zu gewährleisten.

    Die Ankündigung des Übergangsrates, die Hauptstadt von Benghazi nach Tripolis zu verlegen, sei vielversprechend, sagte Anis. Der Rat könne eine stabile Gruppierung bilden, wenn er sicherstelle, dass er Menschen aus allen wichtigen Städten des Landes einbeziehe - zumindest, um Institutionen einzurichten und Strukturen zu schaffen, sagte der Libyen-Experte. Ein großer Test werde sein, ob es dem Rat gelinge, die unterschiedlichen Rebellengruppen in einer nationalen Armee unter ein Kommando zu stellen. Auch die unterschiedlichen Stämme müssten einbezogen werden, darunter auch derjenige, aus dem die bisherige Herrscher-Familie Gaddafi hervorgegangen sei. Übergangsrat vor schwieriger Aufgabe der Einnahmenverteilung


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