Migranten vor Lampedusa nach Schiffsbrand gerettet
Die italienische Küstenwache hat eine Flüchtlingstragödie vor der Mittelmeerinsel Lampedusa knapp verhindern können. Ein Schiff eilte in der Nacht auf Sonntag einem Boot mit 299 Migranten an Bord zu Hilfe. Der Motor des Bootes war 20 Seemeilen von Lampedusa entfernt in Brand geraten.

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Die Rettungsmannschaften löschten die Flammen und brachten die aus Libyen abgefahrenen Flüchtlinge in Sicherheit.
Unter den Migranten befinden sich auch Frauen und Kinder. Sie wurden in das Auffanglager der Insel gebracht. In den letzten 24 Stunden sind 1.200 Migranten auf Lampedusa eingetroffen. In der Nacht zum Samstag erreichten 1.041 Immigranten mit insgesamt vier Booten die Felseninsel südlich von Sizilien. Die Menschen - darunter 122 teils hochschwangere Frauen und 33 Kinder - waren aus Libyen geflohen.
Italien und vor allem Lampedusa sind seit dem Beginn der Umwälzungen in Nordafrika verstärkt Anlaufstelle für Flüchtlinge aus dem Mittelmeerraum. Seit Jänner strandeten mehr als 43.000 Menschen an italienischen Küsten, über 33.000 auf Lampedusa. Etwa 130 Kilometer von der tunesischen Küste entfernt, ist die lediglich 20 Quadratmeter große Insel seit Jahren für viele verzweifelte Bootsflüchtlinge das ersehnte "Tor nach Europa".









