Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
23. Mai 2013 10:36 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Großangriff auf Rebellenhochburg Raketen ausgewichen: Syrien beschießt Passagier-Jet Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Unruhen Nächster Artikel Großangriff auf Rebellenhochburg Raketen ausgewichen: Syrien beschießt Passagier-Jet
Zuletzt aktualisiert: 07.04.2011 um 07:20 UhrKommentare

Gaddafi bittet Obama um Ende der Nato-Angriffe

Libyens Diktator Muammar al-Gaddafi hat US-Präsident Barack Obama anscheinend einen Brief geschrieben. Darin klagt er über den "ungerechten Krieg" der Nato.

Foto © APA

Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi hat US-Präsident Barack Obama in einem Brief aufgerufen, die von der NATO geführten Luftangriffe zu beenden. Zugleich setzten die Milizen Gaddafis ihre Angriffe gegen Stellungen der Aufständischen fort. Vor allem die belagerte Stadt Misrata (Misurata) geriet erneut unter Beschuss durch Artillerie. Die Vereinten Nationen möchte für die Stadt eine Feuerpause, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.

US-Außenministerin Hillary Clinton betonte, die NATO-Angriffe würden erst aufhören, wenn Gaddafi zurücktrete und Libyen verlasse. "Ich glaube nicht, dass es ein Geheimnis ist, was von Herrn Gaddafi im Moment erwartet wird", sagte sie nach Angaben des Senders CNN.

Gaddafi sprach in seinem Schreiben an Obama von einem "ungerechten Krieg" gegen sein Land, wie CNN berichtete. "Wir haben durch das, was uns durch Ihre Worten und Taten zugefügt wurde, mehr moralisch als physisch gelitten", wurde der libysche Führer am Mittwoch weiter zitiert. "Trotz allem werden Sie immer unser Sohn bleiben."

Die USA hatten bisher die Hauptlast der internationalen Luftangriffe gegen Stellungen der Gaddafi-Truppen getragen. Gaddafi äußerte dennoch die Hoffnung, dass Obama im nächsten Jahr als Präsident wiedergewählt wird. Er erklärte weiter, dass eine demokratische Gesellschaft nicht durch Raketen und Kampfflugzeuge aufgebaut werden könne. "Sie sind ein Mann, der genug Mut hat, eine falsche Handlung zu annullieren." Bereits früher hatte Gaddafi Obama im väterlichen Ton geschrieben.

Obamas Sprecher Jay Carney machte deutlich, dass das Weiße Haus dem Brief wenig Bedeutung beimisst. "Offensichtlich ist es nicht der erste (Brief Gaddafis)", sagte Carney. Die Position des Präsidenten sei bekannt. Nicht Worte zählten, sondern Taten: Gaddafi müsse die Gewalt gegen die Bevölkerung beenden und seine Truppen zurückziehen.


KLEINE.tv

Straßenschlachten in Kairo

Blutige Straßenkämpfe erschüttern die ägyptische Hauptstadt Kairo – min...Bewertet mit 5 Sternen

 

Stichwort: Syrien

Nach über vierzigjähriger Herrschaft ist die autokratischen Herrschaft der Assad-Familie in Syrien ins Wanken geraten.

Grafik: Das Herrschaftssystem/APA
 

Die Unruhen im Bild

Dutzende Tote nach Explosionen in Türkei 

Dutzende Tote nach Explosionen in Türkei

 




Seitenübersicht

Zum Seitenanfang