Libyen: Sorge um Giftgas-Vorräte von Gaddafi
Nach dem Beginn der Luftangriffe auf Ziele in Libyen sorgen sich westliche Staaten einem Medienbericht zufolge offenbar um Giftgas-Vorräte von Machthaber Muammar al-Gaddafi.

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Mit Überwachungssatelliten werde ein Gebäude in einem abgelegenen Ort in der libyschen Wüste beobachtet, in dem rund zehn Tonnen Senfgas in mehreren Fässern aufbewahrt würden, berichtete die "Washington Post" am Samstagabend. Die Fässer seien südlich der Stadt Sirte (Surt) gelagert, wo Gaddafi geboren sein soll.
Westliche Regierungsbeamte befürchten dem Bericht zufolge, Gaddafi könne das Giftgas gegen die eigene Bevölkerung einsetzen. Nach Angaben der staatlichen libyschen Nachrichtenagentur Jana war auch Sirte Ziel von Luftangriffen geworden. Auf Grundlage einer UNO-Resolution hatten die Streitkräfte Frankreichs, Großbritanniens und der USA am Samstag mehr als 20 Ziele attackiert, in der Nacht auf Sonntag wurde auch die Hauptstadt Tripolis bombardiert.









