Faymann erfreut Hahn und "schockiert" SP-Studenten
Johannes Hahn begrüßt die "klare" Aussagen des Kanzlers.

Foto © ReutersJohannes Hahn
Wissenschaftsminister Johannes Hahn (V) begrüßt die "klaren Aussagen" von Bundeskanzler Werner Faymann (S) zum Hochschul-Zugang. "Die Wortmeldung des Kanzlers zeigt, dass es uns endlich gelingt, eine faktenbasierte Debatte über die Aufgaben und Möglichkeiten" der Hochschulen zu führen, so Hahn in einer Aussendung. Die Bereitschaft Faymanns "und damit auch der SPÖ, dabei auch über notwendige und faire Formen der Zugangsvoraussetzungen zu debattieren, stimmt mich optimistisch, dass der von mir vorgeschlagene gemeinsame Grundkonsens der Hochschulpartner verwirklicht werden kann", meinte der Wissenschaftsminister.
"Schockiert" ist dagegen der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ). "Ein Mann, der vom freien Zugang zu Bildung spricht und im selben Atemzug Zugangsbeschränkungen als unvermeidbar darstellt, braucht sich über Glaubwürdigkeitsprobleme nicht zu wundern", betonte VSStÖ-Chefin Sophie Wollner in einer Aussendung. Der VSStÖ ruft Studenten, Schüler, Lehrlinge und sonstige Interessierte auf, am Donnerstag am Aktionstag teilzunehmen.
Gegen Vizekanzler Josef Pröll (V) richtet sich dagegen der Unmut der Grünen. Dieser solle "nicht Rambo spielen, sondern Mitverantwortung bei der Uni-Misere übernehmen", so der Grüne Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald in einer Aussendung. Pröll hatte zuvor die protestierenden Studenten gerügt. Grünewald wünschte sich, dass "die ÖVP in Bildungs- und Forschungsfragen zumindest hin und wieder auch nur einen Bruchteil dieses studentischen Engagements zeigt".







