Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
10. Februar 2012 01:15 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 319696 Mitglieder | 43 online
Bis 2012 keine Kürzungen bei Uni-Budget Studiengebühren: Karl von SPÖ und Grünen attackiert Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Studenten Proteste Nächster Artikel Bis 2012 keine Kürzungen bei Uni-Budget Studiengebühren: Karl von SPÖ und Grünen attackiert
Zuletzt aktualisiert: 02.11.2009 um 12:18 UhrKommentare

Uni-Besetzung notfalls auch bis zu einem Jahr?

Die Studentenproteste in Österreich gehen weiter: Für Donnerstag (5. November) haben die Besetzer des Audimax der Uni Wien zu einem bundesweiten Bildungsaktionstag aufgerufen.

Foto © APA

"Alle Besetzung der Unis in Österreich sollen vorest weitergehen: "Wir können ein halbes Jahr hierbleiben, notfalls auch ein Jahr lang. Das ist alles möglich", sagt Armin Soyka, Sprecher der Audimax-Besetzer in Wien. Für Donnerstag (5. November) haben die Besetzer des Audimax der Universität Wien zu einem bundesweiten Bildungsaktionstag aufgerufen. Ab 11:00 Uhr vormittags soll es einen Schülerstreik und den ganzen Tag über weitere "kleinere dezentrale Aktionen" geben, so einer der Organisatoren. Höhepunkt in Wien soll ein Sternmarsch zum Urban-Loritz-Platz in Wien-Neubau mit einer Schlusskundgebung um 17:00 Uhr sein. Außerdem planen die Studenten ab sofort "Guerilla-Aktionen".

Online-Protest

Auf der Internetseite zu den Studentenprotesten haben bereits mehrere Unis ihre Teilnahme am Aktionstag angekündigt, darunter jene in Graz, Klagenfurt, Linz und die Uni für Bodenkultur. Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit, im Internet für die Forderungen der Besetzer zu demonstrieren. Die Besetzungen sollen unterdessen weitergehen: Derzeit sind die beiden größten Hörsäle an der Uni Wien besetzt, in Beschlag genommen wurden auch Räume an der Akademie der Bildenden Künste und den Technischen Unis (TU) in Wien und Graz sowie an den Unis Graz, Salzburg, Linz, Innsbruck, Klagenfurt und der Uni für Bodenkultur.

Am Donnerstag soll der Aktionstag in Wien mit Protesten von Schülern starten, um 11:00 Uhr gibt es eine Kundgebung an der Rampe der Hauptuni. Den ganzen Tag über findet im Audimax außerdem ein Alternativprogramm mit Workshops und Filmen etc. statt, so einer der Organisatoren. Diese hoffen außerdem auf die Teilnahme nicht nur von Studenten und Schülern, sondern auch von Kindergartenpädagogen und Lehrlingen. "Wir müssen eine Verbindung erzeugen zu anderen Institutionen mit denselben Problemen. Das ist kein Uni-Streik, sondern ein Bildungsstreik!"

"Streikende Lehrende"

Außerdem ist an der Uni Wien eine "Alternativ-Uni" mit "streikenden Lehrenden" geplant; der UniversitätslehrerInnenverband (ULV) der Uni Wien hatte sich am Sonntag mit den protestierenden Studenten solidarisch erklärt, die Interessengemeinschaft externe LektorInnen und freie WissenschafterInnen (IG elf) bereits am Freitag vergangener Woche. Erfreut reagierten die Besetzer auf die Ankündigung von Uni-Wien-Rektor Georg Winckler, zu einem Gespräch ins Plenum zu kommen. Einen konkreten Termin gibt es laut einer Sprecherin des Rektorats allerdings noch nicht.

Die Audimax-Besetzer planen zudem ab morgen, Dienstag, "Guerilla-Aktionen", bei denen sie unter den Lehrenden wie unter der übrigen Bevölkerung für ihre Anliegen werben wollen. So könnten etwa Kleinstgruppen mit Transparenten bei roter Ampel über den Zebrastreifen marschieren oder sich in die Anlagen für die U-Bahnansagen einhacken und für eigene Ansprachen nutzen, heißt es.


KLEINE.tv

Uni Klagenfurt: Versammlung gegen MuK-Schließung

Das Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften in Klagenfurt ...Bewertet mit 4 Sternen

 

Umfrage

Wir möchten heute wissen: Überlegen Sie, aus der Kirche auszutreten? 





Seitenübersicht

Zum Seitenanfang