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    Zuletzt aktualisiert: 15.06.2008 um 10:16 UhrKommentare

    Häupl: Entscheidung über SP-Spitze bis Ende August

    "Es muss eine klare Entscheidung bis Ende August geben. Der Parteivorsitzende hat alle erdenklichen Chancen, selbst das Gesetz des Handelns in die Hand zu nehmen" , so der Wiener SPÖ-Chef, Bürgermeister Häupl.

    Wiens Bürgermeister Michael Häupl soll die führende Rolle beim "Aufstand" gegen Gusenbauer zukommen

    Foto © APAWiens Bürgermeister Michael Häupl soll die führende Rolle beim "Aufstand" gegen Gusenbauer zukommen

    Häupl erklärt im Interview mit einer österreischischen Tageszeitung, im Parteipräsidium am Montag werde "mit Sicherheit" keine Diskussion über einen Rücktritt von Parteichef Gusenbauer geführt. Häupl nennt aber einen Zeitplan für die Personalentscheidung: "Es muss eine klare Entscheidung bis Ende August geben."

    Die entscheidende Frage. Mutmaßungen, wonach im Parteipräsidium bereits Vorentscheidungen fallen könnten, nennt Häupl "Hirngespinste, die sich garantiert nicht erfüllen werden." Allerdings könne, so, der mächtige Wiener SPÖ-Chef, "Montag keiner sagen: Es ist eh alles okay und in der SPÖ läuft alles blendend! Es muss klar ausgesprochen werden, dass die SPÖ derzeit in einer sehr gefährlichen Situation ist." Die entscheidende Frage laute: "Gibt es für die Partei rasch eine Trend-Umkehr? Und ist die derzeitige Führung der Partei in der Lage, in absehbarer Zeit wieder Erfolge einzufahren oder ist sie das nicht?"

    Ungeduld. Auf die Frage, ob er für eine Ablöse Gusenbauers als Kanzler und Parteichef sei, sagt Häupl in "Österreich": "Ich habe keine Befindlichkeiten. Das einzige, was ich habe, ist eine bestimmte Ungeduld. Und diese Ungeduld sagt mir, dass wir keine Zeit mehr haben, die Dinge treiben zu lassen. (...) Die Zukunft der Partei muss in guter Zeit vor dem Parteitag entschieden werden. Der Bundesparteitag Anfang Oktober muss der Tag sein, an dem die Trend-Umkehr für die SPÖ ganz klar sichtbar wird. Es muss klar sein, dass ein weiteres Dahintröpferln für die Partei nicht mehr tragbar ist. Die gesamte Partei will eine Trendumkehr."


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    Dass Alfred Gusenbauer Parteichef und Kanzler bleiben will, hat er wiederholt klargemacht.Foto © APA

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