FPÖ und Fritz räumen ab
Mit 14,63 Prozent katapultierte sich Gerald Hauser (FPÖ) im Bezirk auf den zweiten Platz hinter der ÖVP. Liste Fritz mit 12,87 Prozent auf Platz drei.

Foto © HatzHand in Hand seinen Kindern Anna und Joachim gab Gerald Hauser in seinem Heimatort St. Jakob seine Stimme ab
Ob es die Stoßgebete bei der Messfeier in der Pfarrkirche St. Jakob waren oder seine politische Arbeit in den vergangenen Jahren, die von den Wählern in Osttirol honoriert wurde: Der Wahlsieger im Bezirk hieß Gerald Hauser (FPÖ). "Unser Ergebnis in Osttirol ist ein Wahnsinn. Ich bin stolz auf diese politische Herausforderung, die mir die Wählerinnen und Wähler gestellt haben", sagte Hauser als Sonntagnachmittag die ersten Hochrechnungen aus den Gemeinden eintrafen. "Die Einzelergebnisse aus den Gemeinden muss ich mit Demut betrachten."
39,66 Prozent. Tatsächlich mischte der Freiheitliche Spitzenkandidat im Land und im Bezirk die politischen Gegner ordentlich auf. Allein in seiner Heimatgemeinde St. Jakob ist der 46-Jährige seit Sonntag die Nummer eins. Nicht weniger als 39,66 Prozent betrug dort der Zuwachs an Stimmen und damit liegt die FPÖ mit 239 Stimmen sogar vor der ÖVP mit 228 Stimmen. Mit 3634 Stimmen und einer Steigerung von 6,37 Prozent reihte sich die FPÖ bezirksweit hinter den Wahlverlierer ÖVP ein.
Wahlsieger. Die Zweiten, die am Sonntag ordentlich feiern durften, waren die Mitstreiter des ÖVP-Rebellen Fritz Dinkhauser (Liste Fritz).In der Sonne. Der Osttiroler Spitzenkandidat Walter Hofer konnte sich aber nicht an der politischen Bühne sonnen, sondern "musste" seiner Gattin Barbara und Sohn Fabian ein Versprechen einlösen und nach der Stimmabgabe in der Heimatgemeinde Oberlienz umgehend nach Jesolo in den Urlaub aufbrechen.
Wahlergebnis
Urlaub. "In der Sparkasse haben wir im Jänner unseren Urlaub eintragen müssen, da konnte ich noch nicht wissen, dass Landeshauptmann Herwig van Staa eine solche Dummheit begeht und die Wahlen vorverlegt", sagte Hofer.
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Elisabeth Blanik (SPÖ): "Mir ist es schon viel besser gegangen, aber ich hatte den ganzen Tag über kein gutes Gefühl wie die Wahl ausgeht.“Foto © Hatz
Elisabeth Blanik (SPÖ): "Mir ist es schon viel besser gegangen, aber ich hatte den ganzen Tag über kein gutes Gefühl wie die Wahl ausgeht.“Grafik © Hatz
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Sepp Brugger (Grüne): "Was mich enttäuscht und nachdenklich macht, ist die Tatsache, dass so viele Wähler für die FPÖ votiert haben.“Foto © Ruggenthaler
Sepp Brugger (Grüne): "Was mich enttäuscht und nachdenklich macht, ist die Tatsache, dass so viele Wähler für die FPÖ votiert haben.“Grafik © Ruggenthaler
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Walter Hofer (Liste Fritz): "Jetzt kann ich unseren Erfolg mit meiner Familie in Jesolo genießen. Ich habe ja schon im Jänner buchen müssen.“Foto © Hatz
Walter Hofer (Liste Fritz): "Jetzt kann ich unseren Erfolg mit meiner Familie in Jesolo genießen. Ich habe ja schon im Jänner buchen müssen.“Grafik © Hatz
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Josef Mair (Bauernbund-ÖVP): "Mir geht's gut. Bis zum Ergebnis aus Matrei bin ich bei den Vorzugsstimmen vor Andreas Köll gelegen.“Foto © Hatz
Josef Mair (Bauernbund-ÖVP): "Mir geht's gut. Bis zum Ergebnis aus Matrei bin ich bei den Vorzugsstimmen vor Andreas Köll gelegen.“Grafik © Hatz






