Tirol-Wahl: Grüne gestehen "veritablen Verlust" ein
Die Grünen haben ihre Niederlage bei den Tiroler Landtagswahlen nach Vorliegen der ersten Hochrechnung eingeräumt.

Foto © APAMichaela Sburny
Bundesgeschäftsführerin Michaela Sburny sagte gegenüber der Austria Presse Agentur, man
werde zwar erst sehen, wie hoch der Verlust tatsächlich ist, sobald
alles ausgezählt ist, sie ch aber bereits von einem "veritablen
Verlust" für ihre Partei. Als Ursache machte sie die Zuspitzung auf
das "Match zwischen (Landeshauptmann Herwig, Anm.) van Staa und
(Fritz) Dinkhauser" aus, welches sehr bestimmend gewesen sei.
Misslingen.
Dieses Match habe auch verhindert, dass inhaltliche Fragen zum
Thema werden konnten, so Sburny. Dies tue den Grünen immer weh, "weil
wir immer auf Inhalte setzen, und das ist uns nicht gelungen".
Ergebnis.
Ob sich das erklärte Ziel von Tirols Grünen-Chef Georg Willi nach
einer Regierungsbeteiligung dennoch ausgehe, wollte Sburny noch nicht
beurteilen, da sie das Endergebnis noch nicht kenne. Zur Zukunft von
Willi meinte sie, dieser habe einen hervorragenden Wahlkampf geführt,
was aber mit "dieser Konkurrenz" schwierig gewesen sei. Wie er
persönlich auf das Ergebnis reagieren werde, wisse sie nicht, über
das weitere Vorgehen werde die Tiroler Partei entscheiden.
"Neue Chancen".
Wichtig sei, das Gesamtergebnis anzuschauen; wesentlicher Punkt
sei, dass die ÖVP ihre absolute Mehrheit verloren hat, was für Tirol
"gesamt neue Chancen eröffnet", so Sburny.





