Tirol-Wahl: Van Staa sieht "Schicksalswahl"
Für Herwig van Staa gibt es "keine Regierung ohne den Stabilitätsfaktor ÖVP".
Tirols VP-Chef, Landeshauptmann Herwig van Staa
sieht im Urnengang am Sonntag eine "Schicksalswahl". Es dürfe "keine
Regierung ohne den Stabilitätsfaktor ÖVP" geben, forderte Van Staa am
Freitagnachmittag bei der letzten VP-Pressekonferenz vor der
Landtagswahl. Er warnte neuerlich vor "Rot-Grün-Dinkhauser".
Koalitionsaussagen.
Angesichts des Wahlkampfes gehe es den anderen Parteien offenbar
um Personen, nicht um Inhalte, kritisierte Van Staa. Fritz Dinkhauser
ändere dreimal Pro Woche seine Koalitionsaussagen. Tirol brauche eine
stabile Regierung, keine Experimente. Als "Skurrilität" bezeichnete
Van Staa den Umstand, dass die Grünen durch Unterschriften von
Abgeordneten der KPÖ eine landesweite Kandidatur ermöglicht hatten,
"vermutlich um der SPÖ zu schaden".
"Menschenhatz".
Noch nie habe es einen derartig untergriffigen Wahlkampf gegeben,
meinte der Landeshauptmann. Dass auch seine Familie in die
Auseinandersetzungen hineingezogen worden sei, habe ihn "erschüttert
und verletzt". Van Staa sprach von "Menschenhatz, Vernaderung und
Sippenhaftung mit unwahren Behauptungen". Sein Sohn habe deswegen
rechtliche Schritte ergriffen. Dessen Kauf eines Bauernhofes und
landwirtschaftlicher Flächen war vom politischen Gegner im Wahlkampf
thematisiert worden.
Auftrag zur Regierungsbildung.
Er werde "mit allen" Informationsgespräche führen, kündigte Van
Staa an. Er rechne mit dem Auftrag zur Regierungsbildung.
Auch VP-Hauptgeschäftsführer Johannes Rauch rechnete mit einem
Erfolg be der Landtagswahl. Die VP habe die Mobilisierung der
Anhänger und Sympathisanten erreicht und die Themen vorgegeben.
Andere seien durch "Fouls" aufgefallen, er habe noch nie einen derart
untergriffigen Wahlkampf erlebt, "wir sollten uns alle am Riemen
reißen, damit so etwas nicht wieder passiert". Er sprach von einer
"Schmutzkübelkampagne" gegen die VP.





