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Zuletzt aktualisiert: 06.06.2008 um 16:38 UhrKommentare

Tirol-Wahl: Van Staa sieht "Schicksalswahl"

Für Herwig van Staa gibt es "keine Regierung ohne den Stabilitätsfaktor ÖVP".

Tirols VP-Chef, Landeshauptmann Herwig van Staa sieht im Urnengang am Sonntag eine "Schicksalswahl". Es dürfe "keine Regierung ohne den Stabilitätsfaktor ÖVP" geben, forderte Van Staa am Freitagnachmittag bei der letzten VP-Pressekonferenz vor der Landtagswahl. Er warnte neuerlich vor "Rot-Grün-Dinkhauser".

Koalitionsaussagen. Angesichts des Wahlkampfes gehe es den anderen Parteien offenbar um Personen, nicht um Inhalte, kritisierte Van Staa. Fritz Dinkhauser ändere dreimal Pro Woche seine Koalitionsaussagen. Tirol brauche eine stabile Regierung, keine Experimente. Als "Skurrilität" bezeichnete Van Staa den Umstand, dass die Grünen durch Unterschriften von Abgeordneten der KPÖ eine landesweite Kandidatur ermöglicht hatten, "vermutlich um der SPÖ zu schaden".

"Menschenhatz". Noch nie habe es einen derartig untergriffigen Wahlkampf gegeben, meinte der Landeshauptmann. Dass auch seine Familie in die Auseinandersetzungen hineingezogen worden sei, habe ihn "erschüttert und verletzt". Van Staa sprach von "Menschenhatz, Vernaderung und Sippenhaftung mit unwahren Behauptungen". Sein Sohn habe deswegen rechtliche Schritte ergriffen. Dessen Kauf eines Bauernhofes und landwirtschaftlicher Flächen war vom politischen Gegner im Wahlkampf thematisiert worden.

Auftrag zur Regierungsbildung. Er werde "mit allen" Informationsgespräche führen, kündigte Van Staa an. Er rechne mit dem Auftrag zur Regierungsbildung. Auch VP-Hauptgeschäftsführer Johannes Rauch rechnete mit einem Erfolg be der Landtagswahl. Die VP habe die Mobilisierung der Anhänger und Sympathisanten erreicht und die Themen vorgegeben. Andere seien durch "Fouls" aufgefallen, er habe noch nie einen derart untergriffigen Wahlkampf erlebt, "wir sollten uns alle am Riemen reißen, damit so etwas nicht wieder passiert". Er sprach von einer "Schmutzkübelkampagne" gegen die VP.


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