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Zuletzt aktualisiert: 02.03.2009 um 15:22 UhrKommentare

China bestreitet Schüsse bei Selbstverbrennung von tibetischem Mönch

Angaben von Unabhängigkeitsgruppen, der Mönch sei bei der Aktion niedergeschossen worden, seien "völlig erfunden".

Foto © AP

Chinas Behörden haben Berichte bestritten, denen zufolge die Polizei auf einen tibetischen Mönch geschossen habe, der sich am vergangenen Freitag selbst verbrennen wollte. Vielmehr habe die Polizei sofort die Flammen gelöscht und den jungen Mönch ins Krankenhaus gebracht, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag. Der 24-Jährige sei in einem stabilen Zustand. Der Vorfall hatte sich in der Stadt Aba in der Provinz Sichuan ereignet.

"Völlig erfunden". Angaben von Unabhängigkeitsgruppen, der Mönch sei bei der Aktion niedergeschossen worden, seien "völlig erfunden". Die Staatsagentur bestätigte, dass der Mann eine tibetische Flagge und ein Porträt des Dalai Lama, der Exiloberhauptes der Tibeter, hochgehalten habe. Die in London ansässige Free Tibet Campaign und andere Aktionsgruppen hatten von Augenzeugen berichtet, die Schüsse gehört haben wollten, von denen mindestens einer den Mönch getroffen habe. Mit der Selbstverbrennung habe er dagegen protestieren wollen, dass die Behörden ihn an einem traditionellen Gebet gehindert hätten.


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