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    Lehrer: Ungeprüft, unbedankt und unterqualifiziert Schulautonome Tage sollen für Kinder schulfrei bleiben Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Schule Nächster Artikel Lehrer: Ungeprüft, unbedankt und unterqualifiziert Schulautonome Tage sollen für Kinder schulfrei bleiben
    Zuletzt aktualisiert: 26.03.2009 um 08:48 UhrKommentare

    Grünes Licht für Lehrer-Streik

    Die Bildungsministerin möchte die Arbeitszeit der Lehrer um zwei Stunden pro Woche verlängern. Sollte man sich nicht einigen, dürfen die Lehrer jederzeit in den Streik treten.

    Foto © APA

    Die Bundeskonferenz der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst hat am Mittwoch einen Vorratsbeschluss gefasst, der das Präsidium ermächtigt, jederzeit einen Lehrerstreik auszurufen. GÖD-Chef Fritz Neugebauer (ÖVP) sagte nach der rund dreistündigen Sitzung, dass dieser Beschluss auch formal an die Bundesregierung herangetragen werde. Er hofft allerdings, dass es nicht zu einem Streik kommen werde, sondern dass Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) von ihrer Forderung nach zwei zusätzlichen Unterrichtsstunden noch abrücken würde.

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    Foto vergrößernBeamten-Chef Fritz NeugebauerFoto © AP

    "Den Fall des Falles erhoffe ich nicht, ich bin ein ausgelernter Optimist", so Neugebauer nach der Bundeskonferenz. Die Geschlossenheit bei der Abstimmung zeige aber auch, dass es jederzeit zu geschlossenen Maßnahmen kommen könne. Das Präsidium sei ermächtigt, "sehr rasch zu entscheiden".

    Fühlen "sich gestärkt". Die Lehrervertreter fühlen sich durch den Beschluss bei der GÖD-Bundeskonferenz "zusätzlich gestärkt", hat Walter Riegler, Chef der Pflichtschullehrergewerkschaft im Anschluss vor Journalisten erklärt. Gleichzeitig betonte er, dass man weiterhin mit Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) verhandeln werde. Ein weiteres Gespräch soll Anfang nächster Woche stattfinden, so Riegler.

    "Großer Aufmarsch". Ein möglicher Streik könnte spätesten dann stattfinden, wenn Schmieds Entwurf in die Begutachtung geht, dann könnte es einen "großen Aufmarsch" geben, so die AHS-Lehrervertreterin. Mit den gestern vorgelegten Zahlen zeigte sich Scholik noch nicht zufrieden, diese seien noch zu wenig aufschlussreich gewesen, so AHS-Lehrergewerkschafterin Eva Scholik.


    Fakten

    Wenn es gelinge, die Bil-dungsreformen weiterzu-führen, was nur durch die geplanten Strukturre-formen möglich sei, könnten zwischen 2009 und 2013 insgesamt 5.350 Lehrer neu angestellt werden, so das Ministerium. Vergangenen Sonntag hatte Schmied noch erklärt, dass sie mit einer "vorübergehenden Phase von ein, zwei Jahren mit nicht so guten Aussichten was Neueinstellungen von Lehrern betrifft" rechne.

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