ÖVP schießt sich auf Schmied ein
In der Diskussion um die Verlängerung der Unterrichtsverpflichtung für Lehrer schießt sich nun die ÖVP immer mehr auf Unterrichtsministerin Schmied ein.

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Nachdem am Mittwoch ÖVP-Klubobmann Kopf der Unterrichtsministerin eine "diktatorische" Vorgangsweise vorgeworfen hat, meinte am Donnerstag ÖVP-Generalsekretär Kaltenegger, dass Schmieds Vorgehensweise falsch gewesen sei.
Scharfe Kritik.
"Sie hat wahrscheinlich fast 50 Stunden Interviews gegeben und nur ein, zwei Stunden mit den Betroffenen, den Lehrervertretern verhandelt. Ein umgekehrtes Verhältnis wäre besser gewesen", sagte Kaltenegger im ORF-Morgenjournal.
"Zu überhastet agiert".
Schmied habe in der Vergangenheit eine Reihe guter Ideen präsentiert, hätte jetzt aber "zu überhastet agiert und dadurch einen Konflikt provoziert, der leider zum Negativen die Motivation der Lehrer beeinträchtigt hat. Das muss sie wieder korrigieren", sagte Kaltenegger, der sich "intensive langwierige Verhandlungen" erwartet.
"Ruhige Hand" notwendig.
Minister seien an Lösungen zu messen, "gerade in schwierigen Zeiten, braucht es eine ruhige Hand, vielleicht auch einen Schritt zurück", meinte der ÖVP-Generalsekretär. Schmied müsse erklären, was mit der zusätzlichen einen Milliarde Euro passieren soll, die sie bis 2013 erhalte. Dabei sieht Kaltenegger durchaus "Möglichkeiten, wie man das innerhalb der Vereinbarung mit Finanzminister Pröll auch den Lehrervertretern erklären kann, welche Prioritäten sie setzen will".












