Keine Annäherung zwischen Schmied und Lehrern
Ohne Ergebnisse ist das zweite Treffen zwischen Unterrichtsministerin Schmied und der Lehrergewerkschaft am Donnerstag nach rund zwei Stunden zu Ende gegangen.

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Inhaltlich gab es keine Annäherung, die Gewerkschaftsseite lehnte das Kompromissangebot Schmieds, die von ihr geplante Ausweitung der Unterrichtspflicht auf zwei Jahre zu befristen, ab. Freitag kommender Woche wird weiter geredet.
Kritik. Schmied kritisierte nach dem Gespräch, dass die Gewerkschaft keine Alternativen dargelegt und es auf den von ihr vorgeschlagenen Maßnahmen-Mix keine Antwort gegeben habe. Sie erwartet nun, dass die Gewerkschaft über ihre Vorschläge intern verhandelt.
Lehrer-Treffen. Das hat die Lehrer-Gewerkschaft auch angekündigt: Mitte kommender Woche soll es ein Treffen der fünf in der ARGE Lehrer zusammengeschlossenen Lehrer-Sektionen mit der gesamten Spitze der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) geben. "Es wird alle interessieren, dass Schmied und Bundeskanzler Werner Faymann sich vorstellen können, das auch gegen den Willen der Sozialpartnerschaft durchzusetzen", erklärte der Vorsitzende der Pflichtschullehrer-Gewerkschaft, Walter Riegler.
Keine Streikdrohung. Streikdrohung der Personalvertreter gibt es vorerst allerdings nicht. "Solange wir eine Chance sehen mit Gesprächen etwas zu erreichen, werden wir gesprächsbereit sein", sagte Riegler.
Dienststellenversammlungen. Während die Personalvertreter mit Schmied verhandelten, haben Lehrer an AHS und BMHS österreichweit in den ersten beiden Unterrichtsstunden Dienststellenversammlungen abgehalten. Für die Schüler bedeutete dies einen um zwei Stunden späteren Unterricht. Die Lehrer an Pflichtschulen begannen ihre Dienststellenversammlungen nach der dritten Unterrichtsstunde, hier haben die Kinder früher Schule aus.












