Scheuch-Abgang nach Urlaub?
Derzeit befindet sich Landeshauptmannstellvertreter Uwe Scheuch (FPK) noch in seinem 14-tägigen Urlaub. Seit Tagen verdichten sich die Spekulationen, dass Scheuch mit seiner Rückkehr in die Regierung das Handtuch wirft. Als sein Nachfolger steht u.a. Landesrat Christian Ragger im Gespräch.

Foto © KLZ/KoscherRagger als Parteichef im Gespräch
Bleibt es beim 14-tätigen Urlaub von Landeshauptmannstellvertreter Uwe Scheuch (FPK), so müsste der erstinstanzlich Verurteilte nächste Woche in den Dienst zurückkehren. Seit Tagen verdichten sich Spekulationen, dass Scheuch mit seiner Rückkehr in die Regierung das Handtuch wirft. Von den politischen Mitbewerbern und Leserbriefschreibern regelmäßig öffentlich als "Verbrecher" genannt zu werden sowie die permanenten Rücktrittsaufforderungen sollen das anfängliche "Jetzt-erst-recht"-Aufbegehren gebeutelt haben. Hinzu komme der Druck, der auf Scheuchs Familie mit zwei Kindern laste. Für sie soll ein Schulwechsel nach Italien im Raum stehen. Viele interpretieren auch die verbalen Rundumschläge von Klubchef Kurt Scheuch als letztes Gefecht. In der Landesregierung hinterfragen Beamte bereits, wie sie mit dem Schul- und Jugendreferenten Uwe Scheuch Sachfragen klären sollen, wo der doch verurteilt und dessen Politzukunft völlig ungewiss ist.
Dass Kurt Scheuch seinem Bruder als Parteichef nachfolgt, davon ist nicht auszugehen. Zu sehr ist der Name Scheuch belastet. Dörfler, der mit der Ortstafellösung stark punkten konnte, schließt definitiv aus, Parteichef werden zu wollen. Im Fokus für dieses Amt stehen damit die Landesräte Harald Dobernig und Christian Ragger. Letzterer schließt nichts aus und sagt: "Warten wir das zweitinstanzliche Urteil ab, so viel Demokrat muss jeder sein." Für die Nachfolge auf den Scheuch-Regierungssitz wird mit Bürgermeister und RFW-Obmann Matthias Krenn sowie Mario Canori spekuliert. Er war von HC Strache eingesetzter Spitzenkandidat der FPÖ in der letzten Landtagswahl - also Kontrahent des BZÖ, nun FPK.












