Salzburg-Wahl: Salzburger Grüne beraten am Dienstag
Die Salzburger Grünen beraten im Parteivorstand am Dienstagnachmittag (16.00 Uhr) über die weitere Vorgehensweise nach der Landtagswahl.

Foto © APACyriak Schwaighof
"Wir müssen jetzt das Ergebnis verdauen, dass
wir das dritte Mandat leider nicht schaffen", sagte Landesparteichef
Cyriak Schwaighofer am Montag gegenüber der APA. Einen Rücktritt
schließt er aus: "Ich halte nichts davon, fluchtartig weg zu sein."
Besprechen will Schwaighofer am Dienstag auch die weitere
Vorgehensweise in Sachen Johannes Voggenhuber.
Hintergrund.
Nächste Gelegenheit, einen Listenplatz für den EU-Abgeordneten bei
der Europawahl zu reklamieren, wäre der Erweiterte Bundesvorstand der
Grünen, der am Freitag praktischerweise in Salzburg tagt. Voggenhuber
war im Rennen um die Spitzenkandidatur der Grünen Abgeordneten Ulrike
Lunacek unterlegen, eine "Solidaritäts-Kandidatur" auf einem hinteren
Listenplatz wurde ihm von der Partei verweigert - die Unterstützung
durch die Salzburger Landespartei, sowie Kärnten, Tirol, Vorarlberg
und Oberösterreich reichte nicht aus.
Richtungsweisend.
Schwaighofer will nun im Parteivorstand am Dienstag darüber reden,
"was wir in den nächsten Tagen in Richtung EU-Wahl unternehmen".
Außerdem will der Grünen-Chef die Ergebnisse der Landtags- und
Gemeinderatswahl analysieren. Er verweist darauf, dass die Grünen in
jenen Gegenden, auf die sie ihren Wahlkampf angesichts des knappen
Budgets schwerpunktmäßig konzentrieren mussten, relativ gut
abgeschnitten hätten - etwa in der Landeshauptstadt Salzburg.
In den Landgemeinden habe es dagegen durchgehend Verluste gegeben,
so Schwaighofer. Nun müsse man klären, ob das am internen Streit um
Voggenhuber gelegen sei oder andere Gründe gehabt habe.





