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    Zuletzt aktualisiert: 01.03.2009 um 21:56 UhrKommentare

    Erleichterte Gesichter bei Partys der ÖVP und Grünen

    Mit minutenlangen Standing Ovations wurde LHStv. Wilfried Haslauer (V) im dicht gedrängten Petersbrunnhof begrüßt.

    Foto © APA

    Bei den enttäuschten Sozialdemokraten kam erst mit dem Einzug von Bürgermeister Heinz Schaden und Landeshauptfrau Gabi Burgstaller etwas Stimmung auf. Burgstaller gab zu, dass sie sich mehr Stimmen gewünscht hätte, wirkte aber nicht unzufrieden. Viel Applaus erntete Bürgerlisten-Stadtrat Johann Padutsch in der ARGE Nonntal.

    SPÖ-Party. Unter den Rhythmen von Tina Turners "Simply the Best" betrat Burgstaller das Rockhouse und belebte mit ihren Ansagen die vom Wahlergebnis enttäuschten, rund 350 Parteifreunde. "Wir sind in diesem Bundesland, in dem es gar nicht so einfach ist Erster zu bleiben, Erster geblieben", sagte die Landeshauptfrau und bedankte sich zu allererst bei Ehemann Toni Holzer: "Du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben." Und meinte noch ermutigend: "Wir sind in einem sehr konservativen Land trotzdem Erster geworden". Dann holte sie Schaden auf die Bühne, drückte ihn fest und versprach, sie werde ihn in den nächsten zwei Wochen "ganz unterstützen, dass er Bürgermeister bleibt".

    Nachdem Burgstaller erneut festgestellt hatte, sie werde das, was sie vor der Wahl gesagt habe, auch einhalten - nämlich als erstes mit dem Zweiten (deer ÖVP, Anm.) reden, richtete sie an die Adresse ihres Büros: "Danke, dass ihr mich ertragen habt."

    ÖVP-Party. Energiegeladen und betont kämpferisch gab sich LHStv. Wilfried Haslauer von der ÖVP vor 400 Parteifreunden. "Es hat nicht ganz gereicht für die Nummer eins, wir sind aber einen großen Schritt weitergekommen. Die ÖVP ist wieder da." Man konnte die Erleichterung im Saal über das Wahlergebnis spüren: Schließlich waren bei der Landtagswahl 2004, als die ÖVP mit Landeshauptmann Franz Schausberger an der Spitze eine schwere Niederlage erlitten hatte, Tränen geflossen. Diesmal riefen frohe Gesichter Haslauer "Bravo" zu, als er mit den beiden Landesräten Doraja Eberle und Sepp Eisl gegen 19.45 Uhr mit einem strahlenden Lächeln den Petersbrunnhof betrat. "Ich bin besonders stolz, dass man auch vorankommen kann, wenn man keine Schmutzkübel wirft. Der eigentliche Erfolg der Wahl ist, dass wir wissen, wer wir sind, wo wir stehen und wohin wir wollen."

    Das Wahlergebnis habe gezeigt, dass "Politik, die auf Emotionen ohne Inhalte baut, auf Sympathie ohne Tiefgang, keinen Bestand hat", betonte Haslauer mit einem Seitenhieb auf Burgstaller. Heute sei für die ÖVP zwar kein Tag "wo wir grenzenlos jubeln können, aber auch kein Tag, an dem wir die Köpfe hängen lassen", holte er am Schluss seiner Rede das jubelnde Publikum auf den Boden zurück. Nicht alle ließen sich bedingungslos mitreißen: "Die Show ist eigentlich nur für den ORF", hörte man einen jungen Parteianhänger seinem Freund zuflüstern.

    Grüne-Party. Frohe Gesichter gab es auch bei den Grünen und der Bürgerliste, die im ARGE Beisl feierten. Der Held des Abends war Johann Padutsch, der seinen Stadtrat-Sessel halten und mit seiner Partei einen Mandat dazugewinnen konnte. "Lässig, wenn das so ausgeht. Das hat ja zuerst nicht so gut ausgesehen", sagte er lachend zu den rund 100 Grünaktivisten, die an den Tischen Bauernbratl, Pangasiusfilet und Spinatspätzle speisten. "Das Ergebnis hat unsere Erwartungen übertroffen", goutierte Bürgerlisten-Klubobmann Helmut Hüttinger. "Padutsch ist ein Mann, der sehr offen Probleme benennt und nachvollziehbare Lösungsvorschläge anbietet."


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