Enttäuschte Burgstaller will bleiben
Die SPÖ-Landeschefin möchte ihre Position halten.

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Gleichzeitig konzedierte sie, enttäuscht von den Verlusten der SPÖ zu
sein: "Ich hätte mir mehr erwartet." Über die Ursachen der Einbußen
wollte sie keine Einschätzung abgeben. Es sei aber evident, dass man
an die FPÖ verloren habe. Dies werde zu analysieren sein.
Schwerpunkt
ÖVP bleibt erste Wahl. Erster Ansprechpartner der Landeshauptfrau bleibt - wie vor der
Wahl angekündigt - die ÖVP. Sie werde versuchen, "in den nächsten
Stunden, Tagen" in Gespräche mit der Volkspartei einzutreten, betonte
Burgstaller, die mit ihrem Ehemann Toni in der Landesregierung
eintraf.
Schlechte Rahmenbedingungen. Die Landeshauptfrau verwies darauf, dass
diesmal deutlich schlechtere Rahmenbedingungen geherrscht hätten als
zuletzt 2004. Daher sei es klar gewesen, dass man das Ergebnis von
vor fünf Jahren nicht erreichen habe können. Immerhin habe man es
aber geschafft, neuerlich die Position des Stärksten zu erlangen.
Koalition. Auf die Option einer Koalition mit der FPÖ ging Burgstaller nicht
ein. Erster Ansprechpartner bleibe die ÖVP. Deren selbstbewusste
Worte in Richtung SPÖ verwunderten die Landeshauptfrau. Immerhin habe
die Volkspartei ihr historisch schlechtestes Ergebnis eingefahren.
Enttäuscht. Landeshauptmann-Stellvertreter David Brenner (S) zeigte sich
enttäuscht darüber, dass die 40-Prozent-Marke nicht erreicht wurde.
Das sei eine "interne Benchmark" gewesen, die man gerne geschafft
hätte. Die Frage nach einer Koalition mit der FPÖ stellt sich auch
für ihn nicht. Er hoffe auf ein solides Ergebnis mit der ÖVP.





