Bundespolitische Reaktionen zur Salzburg-Wahl
FPÖ und Grüne zeigen sich zufrieden.
SPÖ
Bundeskanzler SPÖ-Vorsitzender Werner Faymann sagte zum für die Sozialdemokraten nicht erfreulichen Ergebnis der Landtagswahlen in Salzburg, dass es aber "gelungen ist, den ersten Platz zu verteidigen".
Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller genieße hohe Attraktivität und großes Vertrauen. Darauf angesprochen, dass sie trotzdem Verluste für die SPÖ in Salzburg eingefahren hatte, meinte Faymann, natürlich wünsche man sich immer ein besseres Ergebnis und dass Rekorde gebrochen werden.
FPÖ
FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache hat sich am
Wahlsonntag wieder für eine Wiedervereinigung mit dem BZÖ
ausgesprochen. "Ich habe in den letzten Wochen immer wieder die Hand
ausgestreckt, denn die Urheimat aller Freiheitlichen ist die FPÖ",
erklärte er gegenüber der APA. Über den "Riesenerfolg" der FPÖ in
Salzburg war Strache "sehr, sehr froh".
Grüne
Die Grünen gehen davon aus, dass die parteiinternen
Diskussionen der vergangenen Wochen "kaum Auswirkungen" auf die
Wahlergebnisse in Salzburg hatten. Aber: "Die
Diskussionen haben sicher nicht dazu beigetragen, dass ein massiver
Rückenwind da war", räumte die Bundessprecherin Eva Glawischnig
gegenüber der APA ein. Um ein drittes Landtagsmandat geht es unterdessen noch. "Das
wird eine Zitterpartie und wir warten auf die Wahlkarten-Auszählung",
erklärte Glawischnig. Die Salzburger Grünen hätten auf einen mutigen
Wahlkampf mit dem Thema Energiewende gesetzt: "Die Bestätigung
hierfür fehlt noch", stellte sie fest.





