Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 30. Juli 2014 09:04 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Kogler wird Glawischnigs zweiter Stellvertreter Rutzenham gewann Rennen um erstes Ergebnis Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Innenpolitik Nächster Artikel Kogler wird Glawischnigs zweiter Stellvertreter Rutzenham gewann Rennen um erstes Ergebnis
    Zuletzt aktualisiert: 15.06.2009 um 20:46 UhrKommentare

    Heinisch-Hosek für Gehalts-Offenlegung auf Firmenhomepages

    "Ich stehe zu meiner Vision einer gesetzlich verpflichtenden Frauenquote", hat Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) bei der EU-Gleichbehandlungskonferenz in Brüssel betont.

    Heinisch-Hosek will Frauen zu ihrem Recht verhelfen

    Foto © APAHeinisch-Hosek will Frauen zu ihrem Recht verhelfen

    "Bei Frauen in Führungspositionen hat sich leider nichts getan". Eine Quote wäre das "wirksamste Mittel", um hier etwas zu ändern. Heinisch-Hosek sehe nicht ein, "Potenziale und Talente von Frauen so brachliegen zu lassen". In Aufsichtsräten kann sich Heinisch-Hosek eine Regelung vorstellen, dass es eine 40-Prozent-Quote für Frauen, 40 Prozent für Männer gibt "und der Rest ist frei verhandelbar".

    Transparentes Gehalt im Internet? Eine wesentliche Forderung der Ministerin ist, im Gleichbehandlungsgesetz die Gehaltstransparenz festzuschreiben. "Die Unternehmen sollen aufzeigen, in welchen Bereichen sie wie entlohnen. Frauen und Männer könnten dann sehen, ob sie diskriminiert werden oder nicht. Das Gesetz solle alle Betriebe ab 25 Mitarbeitern erfassen, die Gehälter sollten auf der Firmenhomepage veröffentlicht werden. "Transparenz ist der erste Schritt und hilft Frauen".

    Verschlechterung. In Österreich habe sich die Situation von Frauen in Aufsichtsräten sogar verschlechtert. "Zuletzt waren es nur mehr 8,7 Prozent, wir sind schon bei neun Prozent gelegen". Dass Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) erklärt habe, er sei gegen eine Quotenregelung, schreckt Heinisch-Hosek nicht ab. Mitterlehner habe schon gesagt, er wolle auch mehr Frauen, sei aber gegen eine gesetzliche Festschreibung. Trotzdem glaube sie, dass sich bei diesem Thema "etwas bewegt: Leider sind aber Frauen auch manchmal zufriedener und hinterfragen nicht, was sie wert sind".

    Zweitschlechtester Platz. Zum Problem der nach wie vor hohen Gehaltsunterschiede von Frauen und Männern - Österreich liegt hinter Estland am zweitschlechtesten Platz in der EU - sagte die Ministerin, dies sei auf den extrem hohen Anteil von Teilzeitarbeiterinnen zurückzuführen. Um dem entgegen zu treten, sei es wichtig, die "Voraussetzungen zu schaffen", damit diese Frauen - vorwiegend Alleinerzieherinnen - durch den Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen zu einer Vollzeitarbeit gelangen könnten. "Teilzeitarbeit kann eine Falle sein".

    "Das will ich nicht". Zu kritischen Stimmen in Deutschland, dass dort fast nur Unternehmen vom Staat gefördert werden, die vorwiegend Männer beschäftigen, stellte Heinisch-Hosek fest: "Das will ich sicher nicht, wenn das so ist". In Österreich diskutiere man schon lange darüber, wie man das bestehende Vergaberecht um Gender-Kriterien erweitern könne.


    Kindergeld

    Was das Kindergeld betrifft, ist Heinisch-Hosek dafür, die drei bestehenden Varianten beizubehalten: Ab 2010 soll es das einkommensab-hängige Kindergeld geben, eine Variante von zwölf plus zwei Monaten, wobei die Untergrenze 1.000 Euro monatlich und die Obergrenze 2.000 Euro beträgt, sonst 80 Prozent des Letztgehalts.

    Mehr Innenpolitik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Gaza: Schwerste Angriffe seit Kampf-Beginn

      Es waren die heftigsten Angriffe seit Beginn der israelischen Offensive ...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Abbauarbeiten bei der Wörtherseebühne in Klagenfurt 

      Abbauarbeiten bei der Wörtherseebühne in Klagenfurt

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!