Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
09. Februar 2010 17:02 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 235648 Mitglieder | 405 online
Kogler wird Glawischnigs zweiter Stellvertreter Rutzenham gewann Rennen um erstes Ergebnis Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Innenpolitik Nächster Artikel Kogler wird Glawischnigs zweiter Stellvertreter Rutzenham gewann Rennen um erstes Ergebnis
Zuletzt aktualisiert: 05.05.2009 um 20:22 UhrKommentare

Frauen sind Ministern egal

Keinen interessiert, wie sich das Budget auf Frauen auswirkt. Dafür sollen mehr Beamtinnen in Topjobs.

70 Prozent der Gutverdiener sind Männer, Hälfte der Arbeitnehmerinnen verdient weniger als 1100 Euro

Foto © APA70 Prozent der Gutverdiener sind Männer, Hälfte der Arbeitnehmerinnen verdient weniger als 1100 Euro

Beispiel Steuerreform: Wer zwischen 51.000 und 70.000 Euro im Jahr verdient, profitiert am meisten. Wer nicht einmal auf 1100 Euro kommt, dem bringt sie nichts, weil er ohnehin keine Einkommenssteuer zahlt. Besser: Es bringt ihr nichts. Die Hälfte der Arbeitnehmerinnen verdient so wenig, hingegen sind 70 Prozent der Gutverdiener Männer. Auch neutrale Maßnahmen wirken sich also auf die Durchschnittsfrau und den Normalverbraucher unterschiedlich aus.

Gender Budgeting. Aus diesem Grund müssen sich alle Minister ab 2013 ihr gesamtes Budget unter diesem Gesichtspunkt anschauen, Gender Budgeting nennt sich das. 2010 und 2011 gibt es Testläufe, heuer Pilotversuche, doch: "Die Frauen sind fast allen Ministern, aber auch Ministerinnen egal", kritisiert die Grünen-Abgeordnete Judith Schwentner. Abgesehen von Sozialminister Rudolf Hundstorfer, der 86 Prozent seiner Fördertöpfe analysieren ließ, haben alle nur wenige Prozent auf deren Auswirkungen hin untersucht, Wissenschaftsminister Johannes Hahn gar nur 0,12 Prozent. Und manche haben sich Frauenprojekte angeschaut, wie Infrastrukturministerin Doris Bures die Schiene "FemTech", die - no na - vor allem Frauen zugute kommen.

Toleranz in der Übungsphase. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek sagt dazu: "Noch bin ich tolerant. Wir üben ja erst." Weniger Nachsicht zeigt sie bei der Frauenförderung im öffentlichen Dienst, für den sie ebenfalls zuständig ist, denn dort sollte seit Jahren gelten: Bis sie nicht auf allen Ebenen 40 Prozent stellen, werden Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt.

Obere Ebenen. Heinisch-Hosek hat den ersten Frauenförderplan für den Bund erstellt: Wie viele Frauen waren 2008 in der höchsten Gehaltsgruppe eingestuft und welches Ziel steckt man sich für 2013? Gewonnen hat der Verfassungsgerichtshof. Zwei von zwei Spitzenbeamten - die Verfassungsrichter zählen nicht dazu - sind Beamtinnen. In der zweithöchsten Gruppe sind immer noch 70 Prozent weiblich. Verlierer ist - wenig überraschend - das Verteidigungsministerium mit keiner amtierenden und geplanten Topverdienerin. Gesundheitsminister Alois Stöger will von keiner im Vorjahr auf 40 Prozent in vier Jahren kommen. Das selbe Ziel verfolgen die Ressorts Justiz, Infrastruktur, Wirtschaft, Wissenschaft oder der Rechnungshof.

Untere Ebenen. Auf den unteren Ebenen befürchtet die Grüne Schwentner aber Nachteile für Frauen. Der Bund will an die 3000 Stellen abbauen, unter anderem sollen befristete Verträge nicht verlängert werden. Und solche haben vor allem - Frauen.

EVA WEISSENBERGER

Werbung
Werbung


Wahlen in der Steiermark

APA

Am 21. März wird in 540 steirischen Gemeinden gewählt. Im Herbst finden dann die Landtagswahlen statt.

 

Orange-Blau

Foto: APA

Wie geht es weiter mit BZÖ, FPÖ und FPK?

KLEINE.tv

Ironman ohne Förderung nicht durchführbar

Das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt müssen sparen. In Diskussion g...Bewertet mit 5 Sternen

 


Asyl-Debatte

Foto: Reuters

Nach dem Aus für Eberau: Wie geht es weiter mit der Asylpolitik in Österreich?

Hypo Alpe Adria

Helmuth Weichselbraun

Die neueste Entwicklung und Hintergründe zur Causa Hypo Alpe Adria.

Politik-Fotoserien

Die neue EU-Kommission 

Die neue EU-Kommission

 

Deutschland

Die neue Regierung steht

Die politische Entwicklung in unserem Nachbarland.

EU

News rund um die Europäische Union.

E-Paper & Archiv



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang