Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
22. Mai 2013 07:22 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Kogler wird Glawischnigs zweiter Stellvertreter Rutzenham gewann Rennen um erstes Ergebnis Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Innenpolitik Nächster Artikel Kogler wird Glawischnigs zweiter Stellvertreter Rutzenham gewann Rennen um erstes Ergebnis
Zuletzt aktualisiert: 19.12.2008 um 08:34 UhrKommentare

Beamte: Neugebauer für neues Dienstrecht und gegen Aufnahmestopp

Der Chef der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst will das neue Dienstrecht mit der Besoldungsreform sofort in Angriff nehmen, von einem generellen Aufnahmestopp hält er nichts.

Fritz Neugebauer (ÖVP)

Foto ©

Gleich mit ihren ersten Aussagen hat die neue Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) beim Vorsitzenden der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Fritz Neugebauer (ÖVP), auf Granit gebissen. Ihre Ankündigung, das neue Dienstrecht mit der Besoldungsreform wegen der Wirtschaftskrise zu verschieben, lehnt der Beamtengewerkschafter ab.

"Ärmel aufstricken". "Ich halte nix davon, das jetzt wieder hinauszuschieben. Üblicherweise dauert es dann eh immer länger, aber wir gehen die Dinge mit Optimismus und Freude an. Ich kenne Ministerin Heinisch-Hosek aus ihrer Zeit im Parlament, und wir werden gemeinsam die Ärmeln aufstricken", zeigte sich Neugebauer am Freitag im Ö1-"Morgenjournal" optimistisch, zu einem Ergebnis kommen zu können.

"Natürlich ist Geld da". Dass die Besoldungsreform Geld kostet, ist für Neugebauer kein Problem: "Natürlich kommt das aus dem Staatshaushalt." Das Argument Konjunkturkrise lässt Neugebauer nicht gelten: "Wenn man den Öffentlichen Dienst ausdünnen will, dann wird er seine Qualitäten für gutes Wirtschaften nicht erbringen können. Und dann beißt sich die Katze in den Schwanz".

Neue Beamte. Auch den von der Regierung beschlossenen Aufnahmestopp lehnt Neugebauer ab: "Das wäre eine dumme Politik. Quer drüber wäre nicht intelligent". Da müsse man Ressort für Ressort durchpflügen. Er würde etwa dem Finanzminister empfehlen, mehr in der Großbetriebsprüfung zu investieren. Der öffentliche Dienst habe immer mit dem Personalstand hausgehalten.

"Jobbörse". Zur umstrittenen Beamtenagentur für Post- und Telekom-Beamte meinte der GÖD-Vorsitzende: "Da passiert ja Ungeheuerliches. Man hat fix gebundene Mitarbeiter in ein Jobcenter geparkt und dann kurzfristig neue Kräfte eingekauft. Diese Logik verstehe ich überhaupt nicht". Neugebauer verweist auf die bereits bestehende "Jobbörse" im Bundeskanzleramt. Die habe sich bisher in vielen Bereichen bewährt und die müsse man nur aktivieren.


Aufnahmestopp

Die Regierung hatte in ihrem ersten Arbeits-Ministerrat einen Aufnahmestopp bis zur Budgeterstellung beschlossen, von dem allerdings die Bereiche Polizei, Lehrer und Asylwesen ausge-
nommen
sein sollen.

KLEINE.tv

Nordkorea schießt drei Raketen ab

Noch nicht bewertet

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang