Österreichs neue Regierung trat ihr Amt an
14 Minister und vier Staatssekretäre sind im Dienst - "auch die längste Reise beginnt mit einem ersten Schritt", gab Bundespräsident Fischer der Regierungsriege mit.

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Österreich bekam heute seine neue Regierung, 65 Tage nach der Nationalratswahl hat Bundespräsident Heinz Fischer das Kabinett Faymann angelobt. Gleich danach ging es über den Ballhausplatz von der Präsidentschaftskanzlei ins Bundeskanzleramt, wo man zum ersten Ministerrat zusammentrat. Ab Mittag finden in den diversen Ministerien die Amtsübergaben statt. Am Mittwoch schließlich steht im Parlament die Regierungserklärung auf dem Programm.
"Ich gelobe". Werner Faymann (SPÖ) ist als Bundeskanzler angelobt worden. Er bestätigte mit den Worten "Ich gelobe" die von Bundespräsident Heinz Fischer vorgelesene Gelöbnisformel. Im Anschluss erfolgte die Angelobung von Vizekanzler Josef Pröll (ÖVP). Fischer gratulierte Faymann und Pröll zum erfolgreichen Abschluss der Regierungsverhandlungen und wünschte sich von der neuen Regierung eine gute Kooperation und eine faire Zusammenarbeit mit der Opposition.
Großer Vertrauensvorschuss. "Natürlich ist mit der Bildung dieser Regierung ein großer Vertrauensvorschuss verbunden", sagte Fischer vor dem Verlesen der Gelöbnisformel. "Dieser Vertrauensvorschuss muss verdient werden, erarbeitet werden, gerechtfertigt werden durch sachliche Arbeit, durch gute Kooperation, durch das Bemühen Misstrauen oder Unbehagen in der Bevölkerung in Bezug auf die Politik abzubauen, auch durch eine faire Zusammenarbeit mit der Opposition".
Kabinett angelobt. Im Anschluss an die Ernennung Faymanns zum Bundeskanzler hat Bundespräsident Fischer am Dienstag das restliche Kabinett angelobt. Danach unterzeichneten Faymann und Fischer die "Bestallungsurkunden" für das Kabinett Faymann I, bevor die Urkunden von den einzelnen Regierungsmitgliedern gegengezeichnet wurden.













