Pröll richtet "ernste Warnung" an die SPÖ
Der ÖVP-Chef bremst beim Verhandlungstempo: "Brauchen noch eineinhalb bis zwei Wochen". Die SPÖ müsse außerdem bereit sein, Probleme zu lösen.

Foto © APAÖVP-Chefverhandler Josef Pröll drückt wieder auf die Bremse
Während in den Verhandlungsgruppen zuletzt ein rascher Abschluss der Koalitionsverhandlungen für möglich gehalten wurde, nimmt ÖVP-Chef Josef Pröll nun wieder etwas Tempo weg. Pröll sagte am Freitag in der "ZiB" um 13 Uhr, eine Einigung könne es geben, wenn die SPÖ bereit sei Probleme zu lösen, aber: "Ich glaube schon, dass wir dann noch eineinhalb bis zwei Wochen bis zur endgültigen Entscheidung brauchen und rund um den Parteitag wird klar sein, ob es geht oder nicht." Der ÖVP-Parteitag geht am 28. November über die Bühne.
Regierung neu
"Angespannte Situation" Laut Pröll haben die "Ereignisse der letzten Tage" zu einer "angespannten Situation" geführt. Damit gemeint ist offenbar die Kritik der SPÖ an den Sparplänen der Post. Zuletzt war aus der ÖVP zu hören, dass sich die Partei von SP-Chef Werner Faymann vorgeführt fühlt. Das werde ihn aber "nicht daran hintern, diesen Weg für Österreich zu gehen und die Entscheidung zu suchen", so Pröll, der außerdem mit massiver Koalitionsskepsis, vor allem in der steirischen ÖVP kämpf. Dies werde aber nur gehen, wenn die SPÖ bereit sei, Probleme zu lösen, richtete der ÖVP-Chef eine "ernste Warnung" an den Verhandlungspartner.













