Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 22. September 2014 08:14 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Kogler wird Glawischnigs zweiter Stellvertreter Rutzenham gewann Rennen um erstes Ergebnis Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Innenpolitik Nächster Artikel Kogler wird Glawischnigs zweiter Stellvertreter Rutzenham gewann Rennen um erstes Ergebnis
    Zuletzt aktualisiert: 26.10.2008 um 19:20 UhrKommentare

    Fischer mahnt neuen Regierungsstil ein

    Der Bundespräsident mahnte in seiner Fernseh-Ansprache zum Nationalfeiertag einen neuen Stil in der künftigen Regierung ein und betonte die Bedeutung der EU in der Finanzkrise.

    Bundespräsident Heinz Fischer

    Foto © APABundespräsident Heinz Fischer

    Bundespräsident Fischer forterte in seiner Fernsehansprache zum Nationalfeiertag einen neuen Regierungsstil ein. Er formulierte für die Regierungsverhandlungen "drei Zielsetzungen": das Bemühen um die Bildung einer "stabilen Bundesregierung, die bereit und in der Lage ist, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen", eine Einigung vor Weihnachten und ein "neuer Arbeits- und Regierungsstil".

    Bedeutung der EU. Fischer betonte auch die Bedeutung der EU in der Finanzkrise. Wir erleben in diesen Tagen "hautnah, wie wichtig die Zusammenarbeit in Europa ist", "wie sehr sich der Euro als starke gemeinsame Währung bewährt hat" und "wie wertvoll es ist, dass europäische Interessen gegenüber den USA und anderen großen Wirtschaftsmächten von der EU gebündelt und daher wirksam vertreten werden können", so das Staatsoberhaupt: "Unsere Probleme wären ohne die Kooperation in der EU noch viel, viel größer."

    Bewährte Grundlagen. Daher habe er im Auftrag zur Regierungsbildung ausdrücklich den Wunsch festgehalten, "dass die österreichische Außenpolitik weiterhin auf bewährten Grundlagen aufbaut und dass Österreich am Projekt der europäischen Zusammenarbeit weiterhin als verlässlicher Partner aktiv mitarbeitet", so Fischer. Dass die neue Bundesregierung einen "intensiven Dialog" mit der Bevölkerung zu allen Themen der europäischen Tagesordnung führen und dabei "auch auf kritische Fragen eingehen muss", betrachte er als "selbstverständlich".

    Schutz des Finanzsystems. Fischer ging auch ausführlich auf die schwierige Wirtschaftslage ein. Die EU habe mit den koordinierten Maßnahmen zum Schutz des Finanzsystems zwar "ihre Bewährungsprobe in eindrucksvoller Weise bestanden", dennoch werde die Krise "nicht ohne längerfristige Auswirkungen bleiben". Es seien deutlich niedrigere Wachstumsraten zu erwarten, was sich "insbesondere auch auf die Situation am Arbeitsmarkt, ungünstig auswirken" werde, so Fischer. Österreich müsse "daher rasch, klug und wirksam handeln und dabei auch die Sorgen der sozial Schwächeren in unserer Gesellschaft entsprechend berücksichtigen".


    Fakten

    Der österreichische Nationalfeiertag wird seit dem Jahr 1965 jährlich am 26. Oktober (Beschluss des Bundesverfassungsgesetzes über die österreichische Neutralität) begangen.

    Mehr Innenpolitik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Krawalle in Glasgow

      Nach der gescheiterten Abstimmung für eine Unabhängigkeit Schottlands ka...Bewertet mit 4 Sternen

       

      Politik im Bild

      Nach der Wahl zu Spitzenkandidaten 

      Nach der Wahl zu Spitzenkandidaten

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!