Koalition: Fischer drängt auf rasche Regierungsbildung
Der Bundespräsident schließt im "ZiB"-Interview auch Minderheitsregierung weiter nicht aus.

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Vor Beginn der offiziellen Koalitionsverhandlungen
zwischen SPÖ und ÖVP drängt Bundespräsident Heinz Fischer auf eine
rasche Regierungsbildung. Er erwarte sich, dass die Regierung vor
Weihnachten angelobt werden könne, sagte Fischer in der "ZiB"
Freitagabend. Eine Minderheitsregierung schließt das Staatsoberhaupt
weiter nicht aus. Es bleibe dabei, weil man "gezwungen" sei, sich
eine Variante zwei oder drei vorzustellen, wenn die Variante eins
nicht funktioniere.
Mehr Tempo als 2006.
Fischer erwartet von SPÖ und ÖVP jedenfalls mehr Tempo als 2006,
wo die Großen über 100 Tage gebraucht haben, um eine Koalition zu
bilden. Nach 100 Tagen würde ihm "vermutlich neuerlich die Geduld
reißen", so Fischer. Er sei aber optimistisch, dass es angesichts der
Finanzkrise schneller gehen werde.












