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Zuletzt aktualisiert: 30.09.2008 um 19:01 UhrKommentare

Haider bekam im Wahlkreis Klagenfurt 14.721 Vorzugsstimmen

Auf Landesebene gab es allerdings nur 2.725 Nennungen - dem SPÖ-Abgeordneten Köfer gelang mit 5.837 Stimmen das zweitbeste Resultat.

Foto © Reuters

BZÖ-Spitzenkandidat Jörg Haider hat nach dem vorläufigen Ergebnis der Auszählung der Vorzugsstimmen in seinem Wahlkreis in Klagenfurt 14.721 Vorzugsstimmen eingesammelt, auf Landesebene schaffte er hingegen nur 2.725 Nennungen. Das zweitbeste Wahlkreis-Resultat erreichte der SPÖ-Mandatar Gerhard Köfer in Oberkärnten mit 5.837 Vorzugsstimmen.

Abgeschlagen. Die anderen BZÖ-Kandidaten kamen bei weitem nicht an das Ergebnis Haiders heran. Josef Bucher wollten 3.685 Wähler direkt ins Parlament wählen, Kurt Scheuch brachte es im Wahlkreis West auf 2.232, Spitzenkandidat Josef Jury auf 1.949 Vorzugsstimmen und Maximilian Linder auf 1.772. Bei der SPÖ kam nach Köfer Abg. Peter Stauber (Wahlkreis Ost) auf Rang zwei, er erhielt 4.525 Vorzugsstimmen, Melitta Trunk in Klagenfurt bekam 3.073, ÖGB-Vorsitzender Hermann Lipitsch in Villach 2.189. Köfers fast 6.000 Vorzugsstimmen hätten für eine Vorreihung genügt, allerdings war er zum Einen ohnehin Listenführer, zum Anderen erreichte seine Partei kein Direktmandat. Im Ranking der ÖVP-Kandidaten liegt Abg. Gabriel Obernosterer mit 2.252 Vorzugsstimmen vor Martin Gruber (1.459) vorne. Stephan Tauschitz, Klubobmann im Kärntner Landtag, brachte es auf 1.147 Nennungen.

Weitere Vorzugsstimmen. Bei den Grünen musste sich Spitzenkandidat Matthias Köchl mit 770 Nennungen der Klagenfurter Stadträtin Andrea Wulz geschlagen geben, die um sieben Vorzugsstimmen mehr bekam. FPÖ-Frontmann Harald Jannach schaffte 682 Vorzugsstimmen. Bei den Kleinparteien konnte lediglich LIF-Spitzenmann Rudi Vouk ein nennenswertes Ergebnis erzielen, nämlich 466 Nennungen. Ein skurriles Resultat gab es für den aus der FPÖ ausgeschlossenen Karlheinz Klement. Seine Namensliste kam landesweit auf 317 Stimmen, 48 Wähler gaben dem scheidenden Nationalratsabgeordneten dazu auch noch ihre Vorzugsstimme.


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