Vilimsky sieht "defacto Verdoppelung"
FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky sah in den ersten Wahltrends eine "defacto Verdoppelung" seiner Partei.

Foto © APAVilimsky (rechts) mit FP-Spitzenkandidat Strache
Die
Verwirklichung des "blauen Wunders" sei damit ein Stück näher
gerückt. Das BZÖ, mit dem die FPÖ laut Hochrechnungen
zusammengerechnet die stärkste Kraft darstellen würde, ist für ihn
als Partner dennoch ausgeschlossen: "Keine Dreierkoalition und keine
Koalition mit dem BZÖ", betonte Vilimsky. Der FPÖ-Generalsekretär
lehnte es jedoch ab, die Stimmen von FPÖ und BZÖ zusammengezählt zu
betrachten. Das sei so wie wenn man die FPÖ mit der ÖVP oder den
Grünen zusammenzählen würde.
Keine "Hakenschläge".
Das gute Abschneiden der FPÖ liege daran, dass man keine
"Hakenschläge" gemacht habe und sich in den Themen treu geblieben
sei, meinte er. Rund 20 Prozent der Wähler hätten die Vorschläge der
FPÖ in der Sozialpolitik für gut geheißen. Dass man einen
Anti-Ausländerwahlkampf bestritten habe, will er so nicht gelten
lassen: Immerhin sei man laut Umfragen bei den "gut integrierten"
Migranten zweitstärkste Kraft, erklärte Vilimsky.
Forderungen.
Er erneuerte die Forderung der FPÖ, "keine Sonderleistungen des
Sozialstaates" an Menschen ohne Staatsbürgerschaft zu vergeben. So
solle es kein Kindergeld, keine Kinderbeihilfe und keine Wohnungen
für Zugewanderte geben.












