Dinkhauser hofft, "hat aber jetzt schon etwas verändert"
Der Tiroler Polit-Rebell verwies aber auch auf die ungleichen Startbedingungen seiner Kandidatur und bezog sich dabei etwa auf die TV-Konfrontationen, bei denen er nicht vertreten war: "Ich hätte mir Herrn Faymann und Herrn Molterer gerne zur Brust genommen".

Foto © APADinkhauser will es "sozialer, humaner und menschlicher"
Kurz nach neun Uhr hat am Sonntagvormittag Fritz Dinkhauser seine Stimme für die Nationalratswahl abgegeben. In Begleitung seiner Frau Heidi hat er in einer Schule in der
Stubenbastei in Wien gewählt. Trotz mäßigen Medienrummels zeigte sich der Tiroler optimistisch: "Ich hoffe auf ein gutes Ergebnis". Aber auch falls er es nicht in den Nationalrat schaffen sollte, habe er schon etwas bewirkt, so Dinkhauser.
"Humaner und menschlicher". Für Dinkhauser sei wichtig, dass sich durch seine Kandidatur etwas verändert habe. Österreich müsse "sozialer, humaner und menschlicher" werden. In der Politik seien Ausgewogenheit und Nachhaltigkeit wichtig und nicht die Willkürlichkeit von Wahlzuckerln vor der Wahl. Er selbst sieht das Zusammenrücken aller politischer Parteien als wesentlich und fordert, dass nicht nur "Gesichter, sondern auch Gesinnungen" ausgetauscht werden. Ziel müsse ein "Kabinett der besten Köpfe" sein, wie es auch in Tirol der Fall wäre, so Dinkhauser.
"Gerne zur Brust genommen". Dinkhauser verwies auch auf die ungleichen Startbedingungen seiner Kandidatur und bezog sich dabei etwa auf die TV-Konfrontationen, bei
denen er nicht vertreten war: "Ich hätte mir Herrn Faymann und Herrn Molterer gerne zur Brust genommen". Nach der Stimmabgabe wird er mit seiner Frau spazieren gehen, bevor sich die Anhänger des Bürgerforums am Nachmittag mit ihrem Spitzenkandidaten in einem Lokal im neunten Bezirk einfinden werden, um das Endergebnis der Wahlen abzuwarten.












