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Zuletzt aktualisiert: 01.09.2008 um 14:16 UhrKommentare

Kindergeld:FPÖ findet ÖVP-Vorschlag "nicht durchdacht"

Dass die ÖVP nun für ein einkommensabhängiges Kindergeld eintritt, stößt bei der FPÖ auf wenig Gegenliebe.

Ihr Familiensprecher Norbert Hofer bezeichnete den Vorschlag der Volkspartei am Montag als "nicht durchdacht" und trat vielmehr für ein Familiensteuersplitting ein. Anders LIF-Spitzenkandidatin Heide Schmidt: Sie konstatierte einen "Lichtblick in der sonst nicht gerade emanzipatorischen Familienpolitik der ÖVP".

"Im Kielwasser der SPÖ". Hofer sah die ÖVP mit ihrem Kindergeld-Vorstoß im Kielwasser der SPÖ schwimmen, die das "schon lange will". Doch "der für dieses Konzept zu leistende Verwaltungsaufwand ist enorm - und entbehrlich", kritisierte er in einer Aussendung. Die Forderungen der FPÖ: Familiensplitting, drei Jahre Kündigungsschutz für Eltern in Karenz und Entfall der Zuverdienstgrenze beim Kindergeld. Zudem sollten die Familienleistungen "endlich" valorisiert werden.

LIF. Für Schmidt entspricht das einkommensabhängige Kindergeld "einer seit langem von den Liberalen geforderten Zielsetzung". Zugleich zeigte sich die LIF-Frontfrau allerdings skeptisch, ob dies nach der Wahl auch tatsächlich umgesetzt werden könnte oder sich "nur um eine wahlkampfbedingte Rhetorik handelt".


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