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Zuletzt aktualisiert: 22.08.2008 um 19:01 UhrKommentare

Wahl der Rekorde: Zehn Listen österreichweit

Bei der Nationalratswahl am 28. September werden so viele Parteien wie nie zuvor in der Zweiten Republik antreten, denn diesmal kandidieren österreichweit zehn Listen.

Foto © APA

13 Listen haben fristgerecht bis Freitag, 17.00 Uhr, ihre Kandidatur bei der Nationalratswahl angemeldet, gab das Innenministerium bekannt. Zehn treten bundesweit an, die Linke steht in fünf Ländern, die Tierrechtspartei nur in Wien und die Liste Stark nur in Kärnten zur Wahl.

Unterschriften. Genug Unterschriften für die bundesweite Kandidatur - mindestens 2.600, pro Land zwischen 100 und 500 - haben fünf Listen gesammelt: Die KPÖ, das LIF, das Bürgerforum Fritz Dinkhausers, Die Christen und Rettet Österreich. Den fünf Parlamentsparteien SPÖ, ÖVP, Grüne, FPÖ und BZÖ reichten die Unterschriften von drei Abgeordneten.

Bundesländer. Die Tierrechtspartei hat es mit intensivem Sammeln bis zur letzten Minute doch noch geschafft, die 500 Unterschriften für ihr Antreten in Wien zu sammeln. Knapp unter den dort nötigen 400 blieb die "Linke" in der Steiermark, womit sie in fünf Ländern (Wien, Oberösterreich, Tirol, Salzburg, Burgenland) am Stimmzettel stehen wird. In Kärnten hat es die Liste Stark aus dem Lavanttal wieder auf den Stimmzettel geschafft. Sie trat schon 2006 bei der Nationalratswahl an und kam damals auf 312 Stimmen bzw. 0,01 Prozent.

Wahlbehörde prüft. Die eingebrachten Landeswahlvorschläge werden nun noch von den Wahlbehörden überprüft, am 28. August werden sie dann "abgeschlossen". Dann können auch die Stimmzettel gedruckt werden. In Kärnten muss die Landeswahlbehörde nächste Woche noch entscheiden, welche der beiden eingebrachten Wahlvorschläge - einer vom aktuellen Landesparteichef Franz Schwager, einer vom mittlerweile aus der Partei ausgeschlossenen Karlheinz Klement - als der der FPÖ gilt.

Bundeswahlvorschläge. Bis 8. September müssen die Bundeswahlvorschläge eingebracht werden. Einen solche muss vorlegen, wer an der Vergabe von Restmandaten auf Bundesebene teilnehmen will.


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Grafik © APA

Grafik vergrößernKandidierende ListenGrafik © APA

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Grafik vergrößernDie SpitzenkandidatenGrafik © APA

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