"Genug gestritten": SPÖ-Startschuss zum Plakatwahlkampf
Die SPÖ strebt mit ihrer Kampagne eine sachliche Auseinandersetzung im Wahlkampf an, so Bundesgeschäftsführerin Doris Bures. Der Wahlkampf "muss nicht in eine Großwild-Safari ausarten".

Foto © APADie SPÖ setzt scheinbar auf einen Positiv-Wahlkampf
Die SPÖ hat als erste Partei den Plakat-Wahlkampf
eröffnet. Bundesgeschäftsführerin Doris Bures präsentierte
Donnerstagvormittag jenes Sujet, mit dem Spitzenkandidat Werner
Faymann in die Auseinandersetzung zieht. "Genug gestritten" lautet
der Slogan, und der soll laut Bures dafür stehen, dass die SPÖ eine
sachliche Auseinandersetzung in der Kampagne suchen wird. Zwar werde
ein Wahlkampf nie im Streichelzoo geführt, "es muss aber nicht in
eine Großwild-Safari ausarten".
Fairness-Abkommen.
Deshalb streben die Sozialdemokraten auch ein Fairness-Abkommen
an, das die Verpflichtung zu Sachlichkeit und Sparsamkeit enthalten
soll. Zwar meint Bures, dass die Parteien sich hier nur selbst
verpflichten sollen, jedoch müssten auch Sanktionen vorgesehen
werden. Bei Verstößen sollten Gelder an karitative Organisationen
gezahlt werden.
Positiv-Wahlkampf.
Grundsätzlich will die SPÖ offenbar auf einen Positiv-Wahlkampf
setzen. Bures sprach von einer sehr schwierigen Situation, sei doch
das Bild der Politik in den vergangenen Monaten kein Gutes gewesen.
Daher wolle die SPÖ nun eine sachorientierte Politik in den
Vordergrund stellen und auf persönliche Angriffe verzichten. Die
Kampagne solle auch eine Einladung zur Zusammenarbeit mit den
Sozialdemokraten darstellen. Und niemand stehe für solch einen Kurs
besser als Faymann, der stets das Gemeinsame vor das Trennende
stelle.













