BZÖ verspricht Wahlkampf mit Ironie statt mit Schmutzkübel
Teuerungs-Volksbegehren auch in Kärnten im Zentrum des orangen Wahlkampfs, der mit Ironie und Haus-zu-Haus-Kampagne bestritten werden soll.
Das Kärntner BZÖ verspricht für die Nationalratswahl am 28. September einen Wahlkampf, bei dem mit Ironie statt mit dem Schmutzkübel agiert werden soll. Das betonte am Montag Wahlkampfleiter Stefan Petzner vor Journalisten in Klagenfurt. Im
Zentrum werde das Volksbegehren gegen die Teuerung stehen.
Vorwurf an Bartenstein. "Das Einzige, was ich brauche, ist eine Schaufel", meinte Petzner. Diese diene dazu, SPÖ und ÖVP auf die Schaufel zu nehmen, man werde nicht mit Untergriffen agieren, versprach der stellvertretende BZÖ-Bundesparteiobmann. Wenige Minuten später warf er Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (V) dann vor, lieber Rabatte in Schuhgeschäften auszuhandeln als eine amtliche Preisregelung für Treibstoff zu verfügen.
Funktionäre sollen ausschwärmen. Von der Unterschriftensammlung für die Einleitung des Volksbegehrens erhoffen sich die Orangen einen Mobilisierungseffekt. Dabei will man nicht mit Inseratenkampagnen agieren, sondern die Funktionäre ausschwärmen lassen. "Von Haus zu Haus, von Mann zu Mann", so Petzner. Damit hoffe man, das Grundmandat in Kärnten sicherstellen zu können.












