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Zuletzt aktualisiert: 10.07.2008 um 16:55 UhrKommentare

EU-Schwenk: Gusenbauer schrieb wieder an Zeitung

Der Kanzler verteidigt in einem Gastkommentar für die FAZ den Leserbrief an die "Krone".

Nach dem heftig umstrittenen Brief an "Krone"-Herausgeber Hans Dichand hat Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S) neuerlich zum Thema EU einer Zeitung geschrieben. Diesmal ist es ein Gastkommentar für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Darin verteidigt Gusenbauer neuerlich den via Leserbrief vollzogenen EU-Schwenk zu einer Volksabstimmung im Falle einer neuen EU-Verfassung.

"Nachfragen schadet nicht". "Wir wollen ein starkes, soziales und demokratisches Europa. Wir sind davon überzeugt, dass wir für dieses Projekt auch die Zustimmung der Menschen auf unserem Kontinent gewinnen können. Nachfragen schadet aber nicht", wird Gusenbauer in einer Aussendung des SPÖ-Pressedienstes zitiert.

Und: "Wenn wir glaubwürdige Antworten auf die Wünsche und Probleme der Menschen anbieten, können wir auch die Diskussion mit den Populisten gewinnen, die aus unterschiedlichen, oft aber unappetitlichen Beweggründen gegen die EU agitieren." Unreflektierte Glaubensbekenntnisse zum europäischen Einigungswerk würden nicht genügen.


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