EU-Schwenk: Gusenbauer schrieb wieder an Zeitung
Der Kanzler verteidigt in einem Gastkommentar für die FAZ den Leserbrief an die "Krone".
Nach dem heftig umstrittenen Brief an
"Krone"-Herausgeber Hans Dichand hat Bundeskanzler Alfred Gusenbauer
(S) neuerlich zum Thema EU einer Zeitung geschrieben. Diesmal ist es
ein Gastkommentar für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ).
Darin verteidigt Gusenbauer neuerlich den via Leserbrief vollzogenen
EU-Schwenk zu einer Volksabstimmung im Falle einer neuen
EU-Verfassung.
"Nachfragen schadet nicht".
"Wir wollen ein starkes, soziales und demokratisches Europa. Wir
sind davon überzeugt, dass wir für dieses Projekt auch die Zustimmung
der Menschen auf unserem Kontinent gewinnen können. Nachfragen
schadet aber nicht", wird Gusenbauer in einer Aussendung des
SPÖ-Pressedienstes zitiert.
Und: "Wenn wir glaubwürdige Antworten auf
die Wünsche und Probleme der Menschen anbieten, können wir auch die
Diskussion mit den Populisten gewinnen, die aus unterschiedlichen,
oft aber unappetitlichen Beweggründen gegen die EU agitieren."
Unreflektierte Glaubensbekenntnisse zum europäischen Einigungswerk
würden nicht genügen.












