Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
29. Juli 2010 13:48 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren 255541 Mitglieder | 568 online
Kogler wird Glawischnigs zweiter Stellvertreter Rutzenham gewann Rennen um erstes Ergebnis Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Innenpolitik Nächster Artikel Kogler wird Glawischnigs zweiter Stellvertreter Rutzenham gewann Rennen um erstes Ergebnis
Zuletzt aktualisiert: 09.07.2008 um 22:54 UhrKommentare

Für Raucher wird es ungemütlicher

Nationalrat beschloss verschärftes Anti-Raucher-Gesetz: Eingeschränkte Raucherzonen in Lokalen, dafür sehr viel Wahlfreiheit für Wirte.

Foto © Reuters

Für Raucher wird es in der österreichischen Gastronomie ungemütlicher. Und doch ist es eine Lösung, mit der alle und auch die Wirte leben können, betonen Wirtschaftsvertreter. Die Verschärfung des Tabakgesetzes, die im Nationalrat mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und Grünen beschlossen wurde, bringt nun auch bei uns eingeschränkte Raucherzonen in Lokalen. Einzig in Gaststätten bis maximal 50 Quadratmeter kann der Wirt frei entscheiden, ob er das Rauchen erlaubt oder nicht.

Weiterhin rauchen. Aber auch in Lokalen mit einer Grundfläche zwischen 50 und 80 Quadratmetern darf weiter geraucht werden, wenn die Behörde entscheidet, dass eine Teilung in Raucher- und Nichtraucherzone nicht möglich ist. Bei allen größeren Gastronomie-Betrieben ist die Einrichtung eines Nichtraucherbereichs von mindestens 50 Prozent der Gesamtbedienungsfläche notwendig, sofern der Wirt das Rauchen zulassen will. In allen Räumen, in denen geraucht werden darf, muss der sichtbare Warnhinweis "Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit und die Gesundheit Ihrer Mitmenschen" angebracht werden. Bei Zuwiderhandeln gegen die Nichtraucherschutzbestimmungen in Lokalen und öffentlichen Gebäuden sieht die Gesetzesnovelle Verwaltungsstrafen vor.

Auf der Strecke geblieben. Der Großteil der Arbeitnehmerschutz-Bestimmungen, auf die sich die Sozialpartner im Vorfeld geeinigt hatten, ist aber im Gesetz auf der Strecke geblieben, kritisiert die Gewerkschaft Vida. Einzig Schutzbestimmungen für werdende Mütter und Jugendliche werden umgesetzt. Die Bestimmungen treten mit 1. Jänner 2009 in Kraft, die Übergangsfrist für bauliche Adaptierungen gilt bis Mitte 2010.

ROBERT ENGELE

Fakten

Bereits jetzt gebe es viele Betriebe, die ohne gesetzliche Regelungen Schritte zum Schutz der Nichtraucher vollzogen haben, aber "es waren eben zu wenig", erläutert< b>Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky.

Politik-Fotoserien

Grünen-Chef  Werner Kogler im Porträt 

Grünen-Chef Werner Kogler im Porträt

 

Ortstafelfrage

Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun

Aktuelle Entwicklungen, Hintergründe und eine Chronologie der Ortstafeldebatte.

 


KLEINE.tv

Landtagswahl: Claudia Klimt-Weithaler im Wordrap

Die KPÖ-Spitzenkandidatin über sich selbst, die Steiermark, die Landtags...Bewertet mit 5 Sternen

 

Parteien auf dem Prüfstand

Peter Filzmaier

Der Politologe Peter Filzmaier analysiert für die Kleine Zeitung die Lage der Parteien.

 

Koralmbahn-Projekt

Robert Lenhard

Die Koralmbahn soll Graz und Klagenfurt verbinden. Kernstück ist der 33 Kilometer lange Koralmtunnel mit seinen beiden Röhren. Bauprojekt soll 2020 fertig sein.

ÖVP-Landesparteitag

Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun

Mit 90,3 % wurde Josef Martinz am 26. Juni als Chef der Kärntner ÖVP bestätigt.

Hypo Alpe Adria

Helmuth Weichselbraun

Die neueste Entwicklung und Hintergründe zur Causa Hypo Alpe Adria.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang