"Sabotage" oder nur Anlaufprobleme
Das BZÖ ist empört: In ein paar Gemeinden gibt es Schwierigkeiten mit Unterstützungserklärungen für die Kandidatur. Wahlbehörde kalmiert. Von Robert Benedikt

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Blaue Gemeinden boykottieren Unterschriften-Sammlung für die Kandidatur bei der Landtagswahl", hat BZÖ-Mandatar Stefan Petzner gestern aufgeregt im Internet gepostet. "Demokratiefeindliche und skandalöse Sabotageakte", so lauteten die schwerwiegenden Vorwürfe. In Steindorf und Ossiach etwa seien "die Bürger mit fadenscheinigen Argumenten am Unterschreiben von Unterstützungserklärungen gehindert" worden. In Brückl sei das "wegen eines Todesfalls" nicht möglich gewesen. Seit 2. Jänner läuft die Frist für die Unterstützungserklärungen. BZÖ-Geschäftsführer Willi Korak legte eins drauf, spricht von "Amtsmissbrauch".
A uch die Landeswahlbehörde ist mittlerweile mit diesen Vorwürfen befasst. Dort spricht man auf Nachfrage der Kleinen Zeitung von "Missverständnissen, die mittlerweile alle aufgeklärt werden konnten". In einem Fall habe sich eine neue Kraft im Gemeindeamt noch nicht ausgekannt. In der anderen Gemeinde habe es einen "Irrtum" bei Formularen gegeben. Teils seien derzeit in den Amtsstuben Urlaubsvertretungen am Werk. "Im Endeffekt funktioniert es aber überall."
Im BZÖ ist man trotz Hindernissen überzeugt, die geforderten 400 Unterstützungserklärungen schon demnächst beisammenzuhaben.

















