Kleine Zeitung weist Scheuch Vorwürfe zurück
Die Kleine Zeitung hat am Sonntag die Vorwürfe der FPK-Spitze am Parteitag in Villach gegen ihr Medium kategorisch zurückgewiesen. Die designierte Chefredakteurin Eva Weissenberger: "Die Spesen für Stronach-Interview wurden von der Zeitung getragen."

Foto © Sabine HoffmannDesignierte Chefredakteurin Eva Weissenberger
Die designierte Chefredakteurin Eva Weissenberger erklärte, der Vorwurf, für das Interview mit Frank Stronach in der Sonntag-Ausgabe habe die Zeitung möglicherweise Geld vom Milliardär erhalten, sei "absurd".
Auch die von Kurt Scheuch erhobene Behauptung, die Kleine Zeitung habe mit den Oppositionsparteien vereinbart, diese würden die Presseförderung wieder einführen, wenn die Freiheitlichen "aus der Regierung geschrieben" seien, entbehrt jeder Grundlage. Das ist mit einer unabhängigen Zeitung nicht vereinbar, "und wir sind zum Glück auch in schwierigen Zeiten wirtschaftlich erfolgreich."
Die Entscheidung, Stronach ein vier Seiten umfassendes Interview zu gewähren, sei inhaltlich begründbar, so Weissenberger. Es handle sich immerhin um einen der erfolgreichsten Steirer, der gerade seinen 80. Geburtstag feiere und beschlossen habe, in die österreichische Innenpolitik einzusteigen. Daher habe man entschieden, Stronach in seiner Wahlheimat Kanada aufzusuchen. Sämtliche Kosten für diesen Ausflug über den Atlantik habe die Zeitung selbst getragen.
















