Singkreis Gurk sorgt mit "I bin lei a Kantna" für Aufsehen
Ein neues Youtube-Video macht im Internet die Runde und sorgt vor allem in Kärnten für Aufsehen: Der "Singkreis Gurk" gibt in dem knapp dreiminütigen Clip sein Lied "I bin lei a Kantna" zum Besten.

Foto © KK/Youtube
Kärntner Anzüge, "Valottn" und "lustige Kampl" sowie eine Bank, bei der sich "alle fleißig bedient haben". Kaum ein Klischee, das in dem neuen Kärntnerlied "I bin lei a Kantna" ausgelassen wird. Aber wer steckt hinter dem ominösen Singkreis Gurk, dessen Video innerhalb von zwei Tagen 6000 Mal auf "Youtube" angeschaut wurde?
Masterminds sind die Kabarettisten Leo Lukas und Simon Pichler, die das Lied als Teil ihres neuen Programms "Die Kriminelle Energie" geschrieben haben. "Da hat sich Kärnten aufgedrängt. Den Menschen tut es auch weh, was hier passiert", sagt Lukas, der jahrelang in einem Chor gesungen hat. "Wir sind große Freunde des Kärntnerliedes und wollen als Satiriker der Vereinnahmung durch eine bestimmte Gruppierung etwas entgegensetzen." Die Protagonisten demaskieren mit Augenzwinkern die Situation in Kärnten und "das präpotent freche Geschaue" politischer Akteure. Gedreht wurde in einem Gasthaus in Wien, "das schwierigste war, die Villacher Bierdeckel zu finden".
Eines war Lukas bei der Produktion wichtig: "Es soll keiner sagen, dass wir nicht singen können." Ein Ziel, das offenbar erreicht wurde. "Stimmlich und musikalisch ist das Lied grandios gemacht", konstatiert ein Kärntnerlied-Experte. Einzig der Stimmensatz sei etwas ungewöhnlich. "Generell sind aber viele Elemente eines Kärntnerliedes enthalten." Der Refrain ähnle etwa dem Lied "Kalt, kalt waht das Lurnfelder Wind".
Lukas verspricht für das Programm "zwei weitere Strophen" des Liedes. Ein Auftritt in Kärnten ist bis dato übrigens noch nicht fixiert . . .
Mehr Informationen zu den Hintergründen gibt es auf www.knowme.at















