Immer mehr Kärntner sprechen sich für Neuwahlen aus
Laut Umfrage sind 70 Prozent der Kärntner für einen Urnengang. Die FPK würden demnach derzeit nur noch 21 bis 23 Prozent der Wahlberechtigen wählen, die SPÖ liegt bei den Werten deutlich vorne, auch die Grünen sind stark.

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70 Prozent der Kärntner sprechen sich in einer Meinungsumfrage für sofortige Neuwahlen aus. Wie "profil online" berichtet, liegt die SPÖ bei einer vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage in der Sonntagsfrage deutlich auf Platz eins, die Freiheitlichen würden gegenüber 2009 dagegen halbiert. 83 Prozent sind der Ansicht, dass der Rücktritt von FPK-Obmann Uwe Scheuch "dringend notwendig" gewesen ist.
33 bis 35 Prozent der Kärntner würden am Sonntag die SPÖ wählen, die FPK, die vor vier Jahren knapp 45 Prozent eingefahren hat, käme hingegen nur noch auf 21 bis 23 Prozent. Einen steilen Aufstieg legen die Grünen hin, sie liegen bei 17 bis 19 Prozent und kämen damit auf Platz zwei, mit relativ knappem Abstand zu den Freiheitlichen. Überraschend stabil bleibt die ÖVP. Trotz der Martinz-Affäre und des laufenden Birnbacher-Prozesses liegt die Partei bei zwölf bis 14 Prozent. Um einen Einzug in den Landtag zittern müsste hingegen das BZÖ. Die Orangen liegen bei drei bis fünf Prozent.
Bei einer Direktwahl läge der amtierende Regierungschef Gerhard Dörfler (FPK) mit 22 Prozent knapp vor SPÖ-Chef Peter Kaiser mit 20 Prozent Zustimmung. Dörfler fordert eine Landeshauptmann-Direktwahl seit langem, für die Freiheitlichen ist die Einführung Bedingung für ihre Zustimmung zur Abschaffung des Proporzes in der Landesregierung, ungeachtet der Tatsache, dass diesem Wunsch die Verfassung im Weg steht, die Bundesverfassung, wohlgemerkt.

















