SPÖ beantragt neue Landtags-Sondersitzung
Ein erneuter Neuwahlenversuch der Kärntner SPÖ. Der Landtags-Präsident muss nun einen Termin innerhalb einer Woche festlegen. Ein nächstes Gesprächs der Partei-Chef steht am Freitag um 15 Uhr an.

Foto © KLZ/Markus Traussnig
Die SPÖ hat wieder eine Sondersitzung des Kärntner Landtags beantragt.Bei der Sitzung wird erneut der Versuch einer Abstimmung über einen Neuwahlantrag von SPÖ, ÖVP und Grünen unternommen. Bisher verhinderte die FPK-Fraktion zweimal die Behandlung des Antrags durch Auszug aus dem Plenum. Ein schwarzes Demokratiepaket wird am Dienstag im Budgetausschuss verhandelt.
Für eine Abstimmung müssen zwei Drittel der Abgeordneten anwesend sein. Die FPK verfügt über 17 der 36 Sitze. Landtagspräsident Josef Lobnig (FPK) muss nun einen Termin für die Sitzung festsetzen. Diese muss jedenfalls innerhalb einer Woche stattfinden. Lobnig war für die APA vorerst nicht erreichbar.
Am kommenden Dienstag stehen bei einer Sitzung des Budgetausschusses mehrere Anträge der ÖVP auf der Tagesordnung. Der neue schwarze Klubchef Ferdinand Hueter sprach gegenüber der APA von einem "ganzen Demokratiepaket. Es geht unter anderem um eine Stärkung der Rechte des Landesrechnungshofs, eine Wahlkampfkostenbeschränkung sowie die Abschaffung des Proporzsystems.
Unterdessen hat sich ein möglicher Termin für Neuwahlen herauskristallisiert. Der 25. November könnte als Kompromissdatum gewählt werden. SPÖ, ÖVP und Grünen plädieren ja für Neuwahlen so schnell wie möglich. Die FPK hat dem November-Termin noch nicht zugestimmt. Vorher müssten "Hausaufgaben" erledigt werden, so Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) am Dienstagabend. Am Freitagnachmittag findet wieder ein Parteiengespräch zu Neuwahlen statt. Ob es da bereits eine Einigung gibt, bleibt abzuwarten.
















