Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 30. Juli 2014 05:07 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Flüchtlinge sollen in Kasernen und Klöster Jeder fünfte Österreicher hat Migrationshintergrund Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Österreich Nächster Artikel Flüchtlinge sollen in Kasernen und Klöster Jeder fünfte Österreicher hat Migrationshintergrund
    Zuletzt aktualisiert: 13.11.2012 um 13:34 UhrKommentare

    SPÖ drückt bei der Ganztagsschule aufs Tempo

    Die SPÖ will nun beim Ausbau der Ganztagsschule aufs Tempo drücken, nachdem die ÖVP ihr "Zögern" eingestellt hat. Unterrichtsministerin Schmied geht davon aus, dass die Rahmenbedingungen "noch heuer fixiert werden können".

    Foto © APA

    Kanzler Faymann würde die entsprechenden Beschlüsse am liebsten schon nächste Woche fassen - das wird sich aber wegen der Verhandlungen mit den Ländern nicht ausgehen.

    Über die Finanzierung des Ausbaus wollten SPÖ und ÖVP am Dienstag demonstrativ nicht streiten. Faymann zeigte sich erfreut über die jüngsten "klaren Signale" der ÖVP für mehr Ganztagesplätze - wenn er es auch bedauere, dass eine Einigung nicht schon bei der Regierungsklausur vergangene Woche möglich war. "Wir werden hier sehr schnell sein", so der Kanzler, der einmal mehr die Vorzüge der Ganztagsschule mit verschränktem Unterricht lobte.

    Wichtig sei ein baldiges Einvernehmen mit den Bundesländern sowie, dass das Angebot gleichmäßig über Österreich verteilt sei. Die Finanzierung des nun ins Auge gefassten Ausbau-Schritts - vorerst will man zusätzliche 80 Millionen Euro in die Hand nehmen und damit 40.000 zusätzliche Plätze schaffen - ist freilich noch nicht restlos geklärt.

    Allerdings präzisierte Faymann seine Forderung, als Geldquelle eine Erbschaftssteuer einzuführen. Das sei als Modell für einen "flächendeckenden Ausbau - zu 100 Prozent" in Österreich gedacht. Die 40.000 zusätzlichen Plätze würden bis 2018 eine 25-prozentige Versorgung bringen, und "für 25 Prozent braucht man keine Erbschaftssteuer", so Faymann. Schmied trat dafür ein, die Finanzierung abseits von ideologischen Positionen zu erörtern.

    Auch ÖVP-Klubobmann Kopf sprach sich in der Frage nach der Finanzierung der Ganztagsschule gegen „ideologische“ Positionierungen aus. Für die 80 Mio. Euro sei die Einführung einer Erbschaftssteuer sicher nicht notwendig. Dieses Geld könne man angesichts staatlicher Gesamtausgaben von 70 Mrd. Euro im Budget schon aufbringen.

    Prinzipiell positiv stehen die Gemeinden als Erhalter der Pflichtschulen und die Lehrergewerkschaft der geplanten Ausweitung ganztägiger Schulangebote gegenüber. Allerdings pochen sowohl Gemeindebund-Präsident Mödlhammer (V) als auch Pflichtschullehrer-Gewerkschafter Kimberger (FCG) auf Wahlfreiheit, ob es ganztägige Angebote geben soll und in welcher Form.


    Mehr Österreich

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Gaza: Schwerste Angriffe seit Kampf-Beginn

      Es waren die heftigsten Angriffe seit Beginn der israelischen Offensive ...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Abbauarbeiten bei der Wörtherseebühne in Klagenfurt 

      Abbauarbeiten bei der Wörtherseebühne in Klagenfurt

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!