Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
21. Mai 2013 20:49 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
ÖVP-Salzburg will Grüne und Stronach in Regierung "Das ist ein Signal an den Bund" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Österreich Nächster Artikel ÖVP-Salzburg will Grüne und Stronach in Regierung "Das ist ein Signal an den Bund"
Zuletzt aktualisiert: 21.10.2012 um 13:05 UhrKommentare

Darabos-Sprecher: Zahlenspielen von Berufsheer-Gegnern

Ein "Profi-Heer" wäre militärisch effizienter und ökonomisch sinnvoller, das Grundwehrdiener-System sei ineffizient, militärisch nicht sinnvoll und verursache hohe Kosten.

Das konterte der Sprecher von Verteidigungsminister Norbert Darabos am Sonntag auf ein Papier aus dem Ministerium, wonach das Milizmodell von Darabos über 100 Mio. Euro jährlich kosten würde. Dabei handle es sich um "'Zahlenspiele' von Berufsheer-Gegnern aus dem Ministerium".

Der Grundwehrdienst koste pro Jahr insgesamt mindestens 430 Mio. Euro im Jahr - nämlich 200 Mio. für Verpflegung, Sold, Unterkunft und Ausbildung der Grundwehrdiener plus 70 Mio. für deren Pensionsbeiträge sowie 160 Mio. an Ausfällen bei Lohnsteuer und Sozialversicherungsabgaben. Selbst im engeren Sinn wären also die 100 Mio. Euro für die Profi-Miliz nur die Hälfte der Kosten des Grundwehrdienstes.

Der Darabos-Sprecher trat auch der Behauptung entgegen, ein Rekrut sei im Katastrophenfall billiger. Dabei werde nicht berücksichtigt, dass ein Grundwehrdiener im Schnitt nur einen einzigen Tag seiner sechs Monate beim Heer im Katastropheneinsatz sei. Es ist ökonomisch nicht effizient, 200 Mio. Euro jährlich für ca. 23.000 zwangsverpflichtende Grundwehrdiener auszugeben, die permanent im System erhalten werden. Sinnvoller ist es aus Sicht des Verteidigungsministers, anlassbezogen eine Profi-Miliz für Einsätze heranzuziehen. Dass ein Berufssoldat mehr koste als ein Grundwehrdiener kommentierte der Darabos-Sprecher mit "sic!" - verwies aber darauf, dass das Profi-Heer-Modell eine Reduktion der Berufssoldaten von 13.000 auf 8.500 vorsehe.


KLEINE.tv

Nordkorea schießt drei Raketen ab

Noch nicht bewertet

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang