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    Zuletzt aktualisiert: 25.02.2012 um 14:03 UhrKommentare

    Slowenien regt mehr zweisprachige Ortstafeln an

    Foto © APA

    Die neue slowenische Ministerin für Auslandsslowenen, Ljudmila Novak, hält die Aufstellung weiterer zweisprachiger Ortstafeln in Kärnten für möglich. Das sagte sie am Freitag in Klagenfurt vor ihrem Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Dörfler, der in den kommenden Wochen stattfinden soll. Dörfler zeigte sich darüber am Samstag irritiert.

    Sie freue sich über die Lösung der Frage der zweisprachigen Ortstafeln, sagte Nowak bei ihrem Kärnten-Besuch, unter gewissen Umständen halte sie aber die Aufstellung weiterer Tafeln für möglich. Ihr sei bekannt, dass in einigen Orten Südkärntens weiter zweisprachige Ortstafeln gewünscht würden. "Darüber müssen wir weiterreden", sagte die Ministerin. "Wenn sich das Klima in Kärnten verbessert, gibt es die Möglichkeit für weitere Tafeln", meinte Nowak. Dieser Gedanke sei allerdings nicht als Forderung zu verstehen. Mit Landeshauptmann Dörfler wolle sie bei einem ersten Treffen vornehmlich über "allgemeine Dinge" und "nicht nur über Probleme" reden.

    Dörfler reagierte auf die Aussage Novaks irritiert. "Dass die Ministerin bereits bei ihrem ersten Besuch in Kärnten derartige Forderungen aufstellt, stimmt mich traurig", erklärte Dörfler. Er sehe mit der Ortstafellösung den Staatsvertrag von 1955 als "vollständig erfüllt" an. Daher seien "diese Forderungen im Rahmen des Miteinanders und des neuen guten Klimas deutlich zurück zu weisen". Slowenien solle sich vielmehr um die Belange der deutschsprachigen Minderheit im eigenen Land kümmern. "Jetzt ist Slowenien dran", meinte der Landeshauptmann.

    "Gute Nachbarschaftspolitik sieht anders aus. Das Einstandsgeschenk kann nicht die Forderung nach weiteren Ortstafeln sein", so Dörfler. Er freue sich aber "selbstverständlich" auf den angekündigten Besuch der Ministerin bei ihm.

    Nowak wurde erst vor 14 Tagen gemeinsam mit zwölf Kollegen als Mitglied der neuen Mitte-Rechts-Regierung unter dem konservativen Premier Janez Jansa in Ljubljana angelobt. Die Chefin der christlichen NSi (Neues Slowenien) ist die einzige Frau in dem Kabinett. Die Koalition in Slowenien besteht aus fünf Parteien.

    Quelle: APA

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