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    Zuletzt aktualisiert: 21.02.2012 um 17:56 Uhr

    Kopftuch für Österreicher größtes Akzeptanz-Hindernis

    Das Tragen eines Kopftuchs und das kulturelle Benehmen sind für Österreicher die größten Schwierigkeiten, um Migranten zu akzeptieren. Dies geht aus einer Studie der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft (SWS) hervor.

    Foto © Reuters

    Die Österreicher betrachten das Tragen eines Kopftuchs als größtes Problem von Zuwanderern, um von der Bevölkerung akzeptiert zu werden. 67 Prozent sind der Meinung, dass die Bekleidung - und hier vor allem das Kopftuch - ein "großes" Hindernis sei, wie aus dem aktuellen "Demokratiemonitoring" der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft SWS hervorgeht. Ebenfalls problematisch sehen die Befragten das "kulturelle Verhalten bzw. Benehmen" von Zuwanderern - 53 Prozent betrachten dies als großes Hindernis bei der Integration.

    Weniger problematisch wird laut Umfrage ein islamisches Religionsbekenntnis betrachtet - nur 33 Prozent sehen dies als "großes Hindernis". 40 Prozent gaben an, dies als "geringes Hindernis" zu sehen, 24 Prozent halten dies für "kein Hindernis". Auch die Hautfarbe spielt demnach eine weniger große Rolle als die Bekleidung oder das Verhalten: Nur 29 Prozent sehen dies als "großes Hindernis".

    Besonders zufrieden sind die Österreicher mit dem Funktionieren der Integration von Zuwanderern laut Studie nicht: Der Großteil (51 Prozent) ist der Meinung, dass dies nur "teils/teils" funktioniert. Als "sehr gut" wollte die Integration in Österreich niemand der rund 1.000 Befragten bewerten, zehn Prozent beurteilten dies mit "gut". Als "eher schlecht" (27 Prozent) bzw. "ganz schlecht" (11) stuften insgesamt 38 Prozent das Funktionieren der Integration ein.


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